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Gus G. hat in der vergangenen Dekade stetig und bestimmt seinen Platz als einer der führenden Gitarren-Virtuosen des Metals behauptet. Er hat über ein Dutzend Studioalben aufgenommen, auf der ganzen Welt mit Dream Evil, Arch Enemy oder seiner eigenen Band Firewind gespielt und ist Gitarrist von Ozzy Osbourne, seit ihn die Metal-Legende im August 2009 höchstpersönlich als Zakk Wylde Nachfolger ausgewählt hat. Mit dem Release seines allerersten Soloalbums „I Am The Fire“ über Century Media begibt sich der flinkfingrige griechische Bundshredder nun auf ein neues Kapitel in seiner geschichtsträchtigen Karriere. „Die Leute haben mich schon seit Jahren nach einem Soloalbum gefragt, aber ich wollte kein Album machen, das wie etwas klingt, was die Leute schon anderswo von mir gehört haben“, sagt Gus G. über sein Solodebüt – ein Album, das jene Metal-Schauspielkunst, für die ihn seine Fans kennen und lieben, mit seiner Leidenschaft für klassischen Hardrock und die traditionellen Wurzeln des Metals vermischt.

„Abgesehen von ein paar Instrumentals ist dieses Album kein traditioneller Heavy oder Power Metal, sondern hat vielmehr einen Classic-Rock-Vibe. Das ist Musik, die nicht auf ein Firewind-Album passen würde, und ich wollte die Band auch nicht in diese Richtung drücken. Ich halte mich sowohl für einen Songwriter als auch einen Gitarristen, und dieses Album ermöglichte es mir, beide unterschiedlichen Seiten in mir zu erforschen.“ Was freilich nicht bedeutet, dass Gitarrensoli knapp bemessen sind – ganz im Gegenteil, in den zwölf Tracks auf „I Am The Fire“ tauchen sie regelmäßig und prominent auf. Auch die Liste an Freunden, die Gus G. dabei halfen, seine musikalische Vision zu verwirklichen, ist lang: Bei den angesprochenen Instrumentals „Vengeance“ und „Terrified“ wirkten die Gast- Bassisten Dave Ellefson (Megadeth) und Billy Sheehan (Mr. Big, David Lee Roth) mit, während auf dem Rest des Albums entweder Gus selber oder Marty O’Brien (Tommy Lee, We Are The Fallen) für die rhythmische Tieftonbegleitung von Haupt-Drummer Jeff Friedl (A Perfect Circle, Puscifer, Devo) sowie Daniel Erlandsson (Arch Enemy), der sich bei zwei Instrumentals die Ehre am Schlagzeug gibt, sorgen.

„Der größte Unterschied bei den Aufnahmen zu diesem Album ist der, dass es keine Band gab, niemandem mit dem man sich absprechen oder den man zufriedenstellen musste. Es war immer nur ich: Ich tat, was ich wollte, und spielte mit meinen Lieblingsmusikern, Freunden und Menschen zusammen, die ich bewundere“, sagt Gus, der das Album auch produziert und alle Keyboards darauf eingespielt hat. „Wenn du schon seit Ewigkeiten in Bands spielst, ist es ziemlich befreiend, einfach nur das zu tun, was man will, ohne sich Gedanken darum machen zu müssen, dem Standard des eigenen Back-Katalogs gerecht zu werden. Es ist ein neuer Anfang und auf unterschiedliche Arten sehr entspannend – es ist, als würde man noch einmal ganz von vorne anfangen.“ Zu den Gästen am Mikro zählen Devour The Day-Sänger Blake Allison („I Am The Fire”), Steel Panthers Michael Starr („Redemption”), Alexia Rodriguez von Eyes Set To Kill („Long Way Down”), Ex-Journey-Fronter und aktueller Trans-Siberian-Orchesta- Sänger Jeff Scott Soto („Summer Days”), Evergrey-Frontmann Tom S. Englund („Dreamkeeper”), Adler-Sänger Jacob Bunton („Just Can’t Let Go”) sowie der ehemalige Yngwie Malmsteen/Therion- und derzeitige Candlemass-Sänger Mats Levén („My Will Be Done”, „Blame It On Me”, „Eyes Wide Open” und „End Of The Line”) – und die Ergebnisse sind genauso interessant, hochkarätig und abwechslungsreich, wie es diese Namen vermuten lassen. „Die Inspiration für das Album kam, als Mats bei einer Firewind-Tour aushalf – ich habe ihn schon immer gemocht und wollte mit ihm zusammenarbeiten, seit wir Yngwies 'Facing The Animal'-Album gemacht haben. Doch es gab auch Songs, bei denen ich andere Vocals im Kopf hatte, als ich sie schrieb – wie zum Beispiel Jeffs Stimme bei 'Summer Days'“, erklärt Gus die Wahl einiger Gastsänger. „Jay Ruston hat das Album gemixt und auch eine entscheidende Rolle bei diesem Projekt gespielt – ich wollte unbedingt mit ihm zusammenarbeiten, weil er das Album von The Winery Dogs so unglaublich groß, warm und nicht digital klingen ließ. Daher war er einer der ersten, dem ich die Songs vorgespielt habe, und danach half er mir dabei, die perfekten Musiker auszusuchen, die die Details und Farben jedes einzelnen Songs hervorbringen.“

„I Am The Fire“ wurde von Jay Ruston (Anthrax, Stone Sour, Steel Panther) gemixt, von Gus G. produziert und in der zweiten Hälfte von 2013 in Los Angeles sowie Gus Heimat Griechenland aufgenommen. In einer Karriere, zu deren Highlights eine Grammy- Nominierung für seine Performance auf Ozzy Osbournes „Scream“-Album in 2010 sowie Auszeichnungen wie Guitar Player Magazines Best Metal Guitarist, den Dimebag Darrell Shredder Award bei den Metal Hammer UK Golden Gods Awards und die viermalige Wahl des griechischen Metal Hammers zum besten Gitarristen zählen, legt Gus G. die Messlatte mit „I Am The Fire“ und „Brand New Revolution“ noch mal ein ganzes Stück höher. „Ich habe bereits eine Band etabliert, von daher lastet als Solokünstler kein Druck auf mir“, erklärt er. „Das ist eine völlig andere Reise und ein brandneues Abenteuer...“