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Bild: Hain - Esther KinskyBild: Hain - Esther Kinsky
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Information zur Veranstaltung

Drei Reisen unternimmt die Ich-Erzählerin in Esther Kinskys Geländeroman „Hain“ (Suhrkamp, 2018). In die olivenbaumbewachsenen Hügel von Olevano, die Lagunenlandschaft Valli di Comacchio, die Vergangenheit – entlang von Erinnerungen an frühere, mit dem längst verstorbenen Vater unternommene Italienausflüge. Ihre Erkundungen führen durch äußere Landschaften und zugleich stets nach innen: zu Trauer und Schmerz, zu Inseln des Trostes, in ein Dazwischen der Bedeutung. Gesagtes meint immer auch Abwesendes, offenbart Verborgenes, Durchscheinendes.

Die „Dichterin der Elemente“, wie die Süddeutsche Zeitung Kinsky nennt, beobachtet mit übersinnlicher Genauigkeit, die sich in Rhythmus und Melodie ihrer Sätze niederschlägt. Ein Sound, der einen leisen Zauber, eine eigenartige Schönheit entfaltet. Für diese eindrucksvolle Schule der Wahrnehmung hat die Lyrikerin, Übersetzerin und Schriftstellerin im Frühjahr 2018 den Preis der Leipziger Buchmesse erhalten.