Hart am Wind Tickets - Osterholz, Klosterkirche St. Marien

Event-Datum
Donnerstag, den 19. September 2019
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Findorffstraße 16,
27711 Osterholz
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Niedersächsische Sparkassenstiftung (Kontakt)

Ermäßigungen erhalten Auszubildende, Arbeitslose und Bundesfreiwilligendienstleistende, jeweils mit Ausweis.

Schwerbehinderte erhalten den ermäßigten Preis, die Begleitung von Behinderten mit B-Ausweis erhält eine Freikarte.

Für Inhaber der NDR Kultur-Karte gibt es eine Ermäßigung von 10% gegen Vorlage des Ausweises.

Sofern keine Freikarten gebucht werden können, bitte die Daten (Adresse, Tel., Konzertwunsch) an musiktage@gkw-fachvertrieb.de senden. Die Tickets werden direkt über den Veranstalter versandt.
Ticketpreise
ab 22,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Niedersächsische Musiktage
„Der Mensch vermag keine neuen Ozeane zu entdecken, wenn er nicht den Mut aufbringt, die Küste aus den Augen zu verlieren“, lautet ein bekannter Satz des französischen Literaten André Gide. Das Wiener Quadriga Consort entlehnt ihn als Motto seines Programms „Ships ahoi!“. Die Alte-Musik-Spezialisten haben alte Sea Songs und Sea Shanties, also Seefahrerweisen und energische Arbeitslieder, zu einer abwechslungsreichen Suite zusammengestellt. Ihr Lebensraum auf Inseln, inmitten der Wassermassen, prädestinierte die Engländer, Schotten und Iren zu einer Existenz als Fischer, Seefahrer, Abenteurer, Entdecker und Händler mit fernen Ländern. Und natürlich wurden viele Kriege auf hoher See ausgefochten. Singend pflegten sich die Schiffsbesatzungen die belastende Zeit während der weiten Fahrten zu vertreiben. Im Balladenton erzählen ihre Gesänge von Pioniergeist und bestandenen Abenteuern, von Heimweh und Leid der Seeleute. Den Mut, neue Gewässer zu erkunden, bringt auch die Band auf. Schließlich erschafft sie sich ihr Repertoire selbst: Nikolaus Newerkla, Cembalist und Spiritus rector der siebenköpfigen Gruppe, gräbt die Melodien der Barock- und Renaissancezeit in Internetarchiven aus. Stilkundig arrangiert er die spärlichen Quellen, die meist nur einstimmig überliefert sind, für das historische Instrumentarium. Dabei entsteht eine Art imaginärer Folklore voller Schwung, Lebenslust und improvisatorischer Finesse. Die Besetzung für zwei Flöten, zwei Gamben, Cembalo und Perkussion sorgt dabei für eine reizvolle Mischung aus Folk- und Barockaromen.