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Bild: Hexenjagd - Euro-Studio LandgrafBild: Hexenjagd - Euro-Studio Landgraf
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Information zur Veranstaltung

Salem, Massachusetts, im Jahr 1692. Der puritanische Pastor Samuel Parris überrascht seine halbwüchsige Nichte Abigail und einige andere Mädchen zu nächtlicher Stunde beim Tanz im Wald. Als am Morgen danach einige der Mädchen auffälliges Verhalten zeigen, verbreiten sich in der Stadt schnell Gerüchte, dass Hexerei im Spiel war. Parris, der um seinen Ruf fürchtet, holt sich Hilfe in Person des Pastors John Hale, eines Experten in Sachen Hexerei.

Unter Hales und Parris‘ Befragung behaupten die Mädchen schließlich, vom Teufel besessen zu sein, und bezichtigen auch andere, mit dem Teufel im Bund zu stehen. Damit treten sie eine Woge der Hysterie los, die schnell außer Kontrolle gerät. Dem eilends einberufenen Hexengericht unter dem Vorsitz von Richter Danforth gelten die Aussagen der Mädchen als ultimativer Beweis der Schuld und nur wer gesteht und selbst weitere Namen nennt, kann dem Tod durch den Strang entgehen.

Schließlich trifft es auch Elizabeth Proctor, die Frau des Bauern John Proctor, die von Abigail beschuldigt wird, sie verhext zu haben. Proctor, der zu seinem Leidwesen genau weiß, dass hinter all dem Hexenspuk nicht mehr steckt als die Eifersucht eines abgewiesenen Teenagers, versucht alles, um Elizabeth zu retten, wird jedoch schließlich selbst unter dem Vorwurf der Hexerei verhaftet. Auf dem Höhepunkt der Hysterie steht Proctor vor einer schwerwiegenden Entscheidung: Gestehen, und so um den Preis einer Lüge sein Überleben sichern – oder bei der Wahrheit bleiben, auch wenn es seinen Tod bedeutet?(Quelle Bild: Dietrich Dettmann)