Holzhausenkonzerte - klavierplus - Konzert mit Anne Luisa Kramb und Julius Asal Tickets - Frankfurt am Main, Holzhausenschlösschen

Event-Datum
Montag, den 14. Mai 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Justinianstraße 5,
60322 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung (Kontakt)

20% Ermäßigung für Schüler/Studenten (bis einschl. 36. J.) sowie Schwerbehinderte (keine Rollstuhlfahrer); ebenfalls 20% Ermäßigung für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen, die nur in Reihe 7 (Platz 3-6) sitzen können (Buchung spätestens 1 Tag vor Veranstaltung nur über Tickethotline 0180 6050400, Plätze müssen spät. 30 Min. vor Beginn eingenommen werden). Hier ist JEWEILS für den Rollstuhlfahrer und die Begleitperson eine Karte zu buchen (insgesamt also 2 Karten).

Ermäßigung gilt nicht für Wahlabo: 50% Ermäßigung bei Wahl von 5 Veranstaltungen, 40% bei 4, 30% bei 3. Nicht für mehrere...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 17,00 EUR bis 39,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Anne Luisa Kramb Violine
Julius Asal Klavier
Sergei Sergejewitsch Prokofjew (1891-1953)
Sonate für Violine und Klavier f-Moll op. 80
Claude Debussy (1862-1918)
Sonate für Violine und Klavier g-Moll
Johannes Brahms (1833-1897)
Sonate für Klavier und Violine A-Dur op. 100
Die 18-jährige Anne Luisa Kramb spielt bereits seit ihrem vierten Lebensjahr Violine und konnte sich schon früh als vielversprechende Geigerin etablieren. Als Preisträgerin internationaler Wettbewerbe, darunter der Menuhin-Wettbewerb in London, trat sie bereits mit namhaften Or-chestern wie der Staatskapelle Weimar auf. Auch bei wichtigen Musikfestivals wie den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern war die junge Geigerin bereits zu Gast. Kramb ist Stipendiatin diverser Stiftungen, darunter der Deutschen Stiftung Musikleben, die ihr aus dem Deutschen Musikinstrumentenfonds eine Violine von Enrico Rocca zur Verfügung stellt.
Der 1979 geborene Pianist Julius Friedrich Asal wird von der Presse als Ausnahmetalent seiner Generation gefeiert. Bereits mit neun Jahren gewann er den Sonderpreis beim Mendelssohn-Wettbewerb für junge Streicher und Pianisten und machte seitdem in der Wettbewerbsszene immer wieder auf sich aufmerksam; so etwa beim Internationalen Klavierwettbewerb Wiesbaden oder dem Kammermusikpreis der Polytechnischen Gesellschaft. Der Träger des Steinway Preises erhielt bereits zahlreichen Stipendien und war zu Gast bei renommierten Musikfestivals wie dem Schleswig-Holstein Musik Festival oder den Festspielen Mecklenburg-Vorpommern.
Im Programm treffen Kontraste der verschiedensten Art aufeinander. Prokofjews Sonate für Violine und Klavier f-Moll, op. 80 entstand zu einer Zeit, als er sich intensiv mit russischer Folklore beschäftigte. Auch wenn die vier Sätze scharf kontrastierende Bilder sind, wird doch eine übergreifende Einheit im Sinne der klassisch romantischen Tradition geschaffen. Während bei Prokofjew die bedrückende Tristheit noch der russischen Tradition nach sehr deutlich zum Tragen kommt, ist Debussys Sonate für Violine und Klavier g-Moll abgeklärter und endgültiger. Die Sonate ist Debussys letztes großes Werk und entstand ein Jahr vor dem Tod des Komponisten. Die Rückbesinnung auf die vorklassische Musik Frankreichs führt dazu, dass die Sonate nur drei Sätze aufweist, die durch immer wieder erklingende Motive und Melodien eine Einheit erfahren. Besonders die Balance und der Dialog zwischen Klavier und Violine erinnern noch an die Intimität bei Brahms. Den Abschluss bildet Brahms Sonate für Klavier und Violine A-Dur, op. 100. Die „Thuner-Sonate“ wurde laut eigener Aussage des Komponisten „in Erwartung der Ankunft einer geliebten Freundin“ komponiert. In drei Sätzen treffen zerbrechliche und warme Töne aufeinander, die sowohl zu Prokofjews, als auch zu Debussys harten und teilweise kompromisslosen Klängen kontrastierend und versöhnlich gegenüberstehen.
Bild: Holzhausenschlösschen Frankfurt

Informationen über die Frankfurter Bürgerstiftung:
 
Umgeben vom Holzhausenpark und seinem Weiher liegt das Holzhausenschlösschen mitten im Herzen des Frankfurter Nordends. Seit 1989 ist es Sitz der Frankfurter Bürgerstiftung, die das Kulturleben der Stadt zusammen mit ihren Veranstaltungspartnern, der Cronstett- und Hynspergischen Evangelischen Stiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, seitdem maßgeblich mitgestaltet.
 
Der neugestaltete und akustisch ausgefeilte Grunelius-Saal bietet Raum für außergewöhnlichen Hörgenuss. So findet ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten eine Bühne auf der kleinen Kulturinsel. Von Kammerkonzerten und Liederabenden mit alter und zeitgenössischer Musik über Jazz- und Pop-Formationen bis hin zu Theateraufführungen und aufschlussreichen Vorträgen sowie regelmäßigen Kinderveranstaltungen reicht das vielfältige Programm der Frankfurter Bürgerstiftung, die es dem Engagement der Frankfurter Bürger verdankt, einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leisten zu können.

Holzhausenschlösschen, Frankfurt am Main