Holzhausenkonzerte - klavierplus - Konzert mit Franziska Hölscher und Lauma Skride Tickets - Frankfurt am Main, Holzhausenschlösschen

Event-Datum
Donnerstag, den 19. April 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Justinianstraße 5,
60322 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Frankfurter Bürgerstiftung (Kontakt)

20% Ermäßigung für Schüler/Studenten (bis einschl. 36. J.) sowie Schwerbehinderte (keine Rollstuhlfahrer); ebenfalls 20% Ermäßigung für Rollstuhlfahrer und Begleitpersonen, die nur in Reihe 7 (Platz 3-6) sitzen können (Buchung spätestens 1 Tag vor Veranstaltung nur über Tickethotline 0180 6050400, Plätze müssen spät. 30 Min. vor Beginn eingenommen werden). Hier ist JEWEILS für den Rollstuhlfahrer und die Begleitperson eine Karte zu buchen (insgesamt also 2 Karten).

Ermäßigung gilt nicht für Wahlabo: 50% Ermäßigung bei Wahl von 5 Veranstaltungen, 40% bei 4, 30% bei 3. Nicht für mehrere...(Mehr Info)
Ticketpreise
von 17,00 EUR bis 39,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Frankfurter Bürgerstiftung im Holzhausenschlösschen
Franziska Hölscher Violine
Lauma Skride Klavier
Johann Sebastian Bach (1685 – 1750)
Sonate f-Moll für Violine und Klavier BWV 1018
Felix Mendelssohn Bartholdy (1809 – 1847)
Sonate F-Dur für Violine und Klavier
Mieczysław Weinberg (1919 – 1996)
Sonate Nr. 4 op. 39 für Violine und Klavier
Maurice Ravel (1875 – 1937)
Sonate G-Dur für Violine und Klavier
Die 1982 geborene Franziska Hölscher hat bereits im Alter von fünf Jahren mit dem Violinspiel begonnen. Ihre Ausbildung erhielt sie bei Ulf Hoelscher und Thomas Brandis in Karlsruhe und Lübeck. 2013 schloss sie ihr Studium bei Nora Chastain in Berlin ab.1999 machte sie auf sich aufmerksam, als sie im Alter von 17 Jahren den 1. Preis beim internationalen Rundfunkwettbewerb in Prag erhielt. Inzwischen ist sie regelmäßiger Gast bei allen bedeutenden deutschen Musikfestivals und gehört zu den gefragtesten Geigerinnen der jungen Generation. Gemeinsam mit ihrem langjährigen Duopartner Severin von Eckardstein hat sie 2010 die künstlerische Leitung der Kammermusikreihe „Klangbrücken“ im Konzerthaus Berlin übernommen.
Die lettische Pianistin Lauma Skride wurde 1982 in Riga geboren und bekam den esrten unterreicht bereits mit fünf Jahren. Nach dem Studium an der Musikhochschule „Emīls Dārziņš“ in Riga studierte sie bei Volker Banfield an der Hochschule für Musik und Theater in Hamburg. Ihr Solo-Debütalbum erschien im Jahr 2007 mit Einspielungen von Fanny Mendelssohn-Hensel.
Den Auftakt des Programms bildet die V. Sonate aus dem Zyklus „Sei Sounate à Cembalo certato è Violino Solo“ von Johann Sebastian, mit dem gleichermaßen der Beginn der Dusonaten in der Musikgeschichte markiert werden kann.
Bachs Sonate f-Moll für Violine und Klavier BWV 1018 hält sich an das übliche Satzschema der Kirchensonaten. Allen vier Sätzen scheint ein verzweifelter Gestus innezuwohnen: Während sich der klagende Duktus im ersten Satz in einer Art barockem Lamento zeigt, wird er im zweiten Satz bewegt fortgesponnen. Im dritten Satz steht eine Folge von expressiven Mollakkorden im Zentrum, während der Finalsatz von einem rhythmischen sowie harmonischen ruhelosen Thema dominiert wird. In Felix Mendelssohn Bartholdys früher Sonate F-Dur für Violine und Klavier lassen sich Einflüsse der Musik Johann Sebastian Bachs finden, was in dieser aufeinander folgenden Gegenüberstellung besonders schön zum Tragen kommt. Eine Parallele liegt beispielsweise in der Verzahnung zwischen Violine und Klavier, welche auch hier im Verlauf stetig zunimmt. Als Kontrast steht im zweiten Teil Mieczysław Weinbergs im Zeichen des zweiten Weltkriegs komponierte Sonate Nr. 4 op. 39 für Violine und Klavier im Mittelpunkt. Weinberg, der selbst kein Geiger war, komponierte rund 30 Sonaten für Violine und Klavier. In der vierten Sonate fallen trotz der Dreisätzigkeit schnell die freie Formgestaltung und der Hang für das Extreme ins Auge. Den Abschluss bildet Maurice Ravel mit seiner Sonate G-Dur für Violine und Klavier, die gleichzeitig auch das letzte Werk seines kammermusikalischen Schaffens ist. Die Sonate illustriert Ravels Ansicht, Klavier und Violine seien unvereinbare Instrumente. Und auch sonst weicht das Werk stark von der Tradition ab, was sich bereits auf den ersten Blick an den Satzbezeichnungen der drei Sätze erkennen lässt.
Bild: Holzhausenschlösschen Frankfurt

Informationen über die Frankfurter Bürgerstiftung:
 
Umgeben vom Holzhausenpark und seinem Weiher liegt das Holzhausenschlösschen mitten im Herzen des Frankfurter Nordends. Seit 1989 ist es Sitz der Frankfurter Bürgerstiftung, die das Kulturleben der Stadt zusammen mit ihren Veranstaltungspartnern, der Cronstett- und Hynspergischen Evangelischen Stiftung und der Ernst Max von Grunelius-Stiftung, seitdem maßgeblich mitgestaltet.
 
Der neugestaltete und akustisch ausgefeilte Grunelius-Saal bietet Raum für außergewöhnlichen Hörgenuss. So findet ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten eine Bühne auf der kleinen Kulturinsel. Von Kammerkonzerten und Liederabenden mit alter und zeitgenössischer Musik über Jazz- und Pop-Formationen bis hin zu Theateraufführungen und aufschlussreichen Vorträgen sowie regelmäßigen Kinderveranstaltungen reicht das vielfältige Programm der Frankfurter Bürgerstiftung, die es dem Engagement der Frankfurter Bürger verdankt, einen bedeutenden Beitrag zum kulturellen Leben der Stadt leisten zu können.

Holzhausenschlösschen, Frankfurt am Main