Hommage á Claude Debussy Tickets - Singen, Jugendmusikschule, Walburgissaal

Event-Datum
Samstag, den 17. November 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Schlachthausstrasse 11,
78224 Singen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kultur und Tourismus Singen (Kontakt)

Ermäßigungen für die Theaterringe, außer Kinderringe: 20% für Studenten (bis 27 Jahre), Schwerbehinderte (ab 70% Behinderung), Sozialpaßinhaber, (Nachweis durch Vorlage des Ausweises), 30 % f. Schüler und Jugendliche( Nachweis durch Vorlage des Ausweises).
Bei Kammerkonzerten, Symphoniekonzerten und Studiokonzerten erhält der obengenannte Personenkreis 50 % Ermäßigung.
Rollstuhlfahrer und Personen mit Schwerbehinderung mit "B" im Ausweis erhalten für die Begleitperson eine Freikarte. Buchung nur über die Tourist-Information Singen, Tel. 07731/85-504 oder - 262
Ticketpreise
ab 20,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hommage à Claude Debussy
HOMMAGE À CLAUDE DEBUSSY (1862-1918)
Johanna Becker, Violine
Reinhard Becker, Klavier

„Beau Soir“

„Images“ (Livre I)

„Clair de Lune“

Vier Préludes für Klavier

„La Plus que Lente“, Walzer

„Childrens Corner“, Suite

Sonate für Violine und Klavier

Claude Debussy zum 100. Todesjahr widmen Vater und Tochter Reinhard und Johanna Becker (Klavier und Violine) den Auftakt der Studiokonzert-Reihe 2018/2019 auf der Musikinsel. Debussy gilt als der Begründer des musikalischen Impressionismus. Das Studiokonzert breitet sein Lebenswerk in eindrucksvollen Beispielen aus.

Es beginnt mit „Beau Soir“, einem romantisierenden Frühwerk und eigentlichen Kunstlied. Mit seinen „Images“ erschloss Debussy dem Klavier neue Klangfarben und Ausdrucksmöglichkeiten. Beim Studiokonzert erklingt der erste Zyklus mit dem populären Stück „Reflets dans l’eau“. Es folgen „Clair de Lune“, ursprünglich für Klavier, hier im Zusammenspiel mit Violine, sowie vier Préludes für Klavier. „La Plus que Lente“, ein Walzer (und zwar der langsamste), eigentlich ein Solostück fürs Klavier, erklingt ebenfalls mit Violinbegleitung.

Die folgende kleine Suite für Klavier, „Childrens Corner“, schrieb Debussy 1908 für seine damals dreijährige Tochter Claude-Emma, genannt Chouchou, die ihn um kaum mehr als ein Jahr überlebte. Englische Titel gab Debussy der Suite und ihren sechs Stücken wohl mit Blick auf Chouchous britische Gouvernante. Kurz vor seinem Tod schrieb der Komponist – vor allem unter dem Eindruck des Weltkriegs – tief melancholische Werke. Seine Sonate für Violine und Klavier entstand 1917 als letzte Komposition. Debussy saß bei ihrer Uraufführung zum letzten Mal öffentlich am Klavier. Auch dieses Werk erklingt im Studiokonzert.

Johanna Becker erhielt ihren ersten Geigenunterricht im Alter von sechs Jahren bei Rudolf Rampf an der Musikschule Trossingen, studierte in Stuttgart und schloss ihre künstlerische Ausbildung bei Professor Detlef Hahn in Oslo mit einem solistischen Master ab. Ihre Liebe zur Kammermusik spiegelt sich in vielen Projekten und Konzerten im In‐ und Ausland wider. Aus der Klavierklasse von Reinhard Becker an der Musikhochschule in Trossingen (1981-2017) sind zahlreiche Klavierpädagogen und Pianisten hervorgegangen, darunter Preisträger internationaler Wettbewerbe. Konzertreisen führten ihn selbst rund um die Welt.

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