Bild: Imarhan
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Information zur Veranstaltung

Fans von Tamikrest und Tanariwen aufgehorcht. Mit Imarhan kommt eine weitere Tuareg-Band auf Tournee nach Europa. Wie Tanariwen stammen auch sie aus der südalgerischen Oase Tamanrasset. Imarhan nennen Tanariwen, die Pioniere des Genres „Desert Rock“, ihre Vorbilder. Tinariwen-Bassist Eyadou Ag Leche ist ein Cousin von Sänger und Gitarrist Iyad Moussa Ben Abderahmane, der sich Sadam nennt. Er unterstützte die jungen Wilden bei der Produktion des Debütalbums. Doch trotz der familiären Hilfe und Prägung durch traditionelle Musikstile machen Imarhan deutlich: Wir wollen musikalisch weitergehen, mehr Blues-, Rock- und Funkelemente in den eigenen Sound integrieren als noch die Role Models. Auch Jazz ist den Jungs nicht fremd. Und der Mali Blues der Nachbarn mit Namen wie Ali Farka Touré und Habib Koité ohnehin nah.
„Mit viel Kraft und Energie einen globalen Mix generieren“, haben sich die Twens zur Aufgabe gemacht. Um die Tuareg-Musik so zu transzendieren. „Uns ist es auch sehr wichtig, unseren Sound nach Europa und in den Rest der Welt zu bringen“, hat Sadam im Interview mit The Quietus betont. „Weil wir denken, dass es dafür einen Platz gibt.“ Auch wenn sie an einem vergleichsweise ruhigen und friedvollen Ort aufgewachsen sind, sind die Themen, über die sie zu herzschlagnahen Beats und perlenden Gitarrenklängen singen, Krieg, Flucht und Migration. „Wir konzentrieren uns dabei nicht nur auf die Belange der Tuareg, sondern beschäftigen uns auch mit weltweiten Problemen und nehmen Anteil am Leiden aller Menschen“, erklärt Sadam. „Wir sprechen über Themen, die alle jungen Leute auf der Welt beschäftigen. Im Titelsong unserer CD appellieren wir zum Beispiel an die Solidarität und warnen vor egoistischem Handeln.“