In den Schlössern der Esterhazy Tickets - Schönebeck (Elbe), Dr.-Tolberg-Saal

Event-Datum
Freitag, den 13. März 2020
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Badepark 1,
39218 Schönebeck (Elbe)
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Mitteldeutsche Kammerphilharmonie gGmbH (MKP) (Kontakt)

Ermäßigungen gelten für Schüler, Studenten und Schwerbeschädigte. Nachweise sind am Einlass zu erbringen.

Tickets für Rollstuhlfahrer und ihre Begleitpersonen sind erhältlich unter 03928 / 400 597.

Es gelten die allgemeinen Geschäftsbedingungen der Mitteldeutschen Kammerphilharmonie Schönebeck gGmbH.
Bei Nacheinlass der Veranstaltung erlischt der Anspruch auf den gebuchten Platz.

Ansprüche auf reservierte Eintrittskarten zur Abholung an der Tages-/Abendkasse erlöschen 15 Minuten vor Veranstaltungsbeginn.
Ticketpreise
ab 19,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Die Mitteldeutsche Kammerphilharmonie
Wie sehr Kultur der Unterstützung durch die Gesellschaft und die Politik bedarf, ist nicht erst den Kulturschaffenden unserer Zeit gegenwärtig, immer schon war musikalischer Glanz auch von seiner finanziellen Förderung abhängig. Und so steht die Familie derer von Esterhazy, im Mittelpunkt Fürst Nikolaus II., beispielhaft für ein umfassendes kunstliebendes Mäzenatentum. Nikolaus, der in Eisenstadt einen Hof mit Oper und Theater, Marionettenspiel und anderen Lustbarkeiten unterhielt, wurde zum Förderer und Freund nicht nur seiner bedeutenden Hofkomponisten Joseph Haydn und Johann Nepomuk Hummel, auch reichte sein pekuniärer Arm bis auf die Bretter des Wiener Burgtheaters.
Der heutzutage zu Unrecht beinahe vergessene Komponist Paul Wranitzky, in Böhmen gebürtig, war zur gleichen Zeit Kompositeur am Hofe Johann Nepomuk Esterhazys und ein enger Freund Mozarts, Haydns und Beethovens. Seiner Dankbarkeit der Friedenspolitik seiner Zeit gegenüber verlieh er Ausdruck in der Sinfonie c-Moll zum Ruhme des Friedens von Campo Formio im Jahre 1797.
Wessen Werk könnte ein Konzert im Zeichen einer ungarischen Adelsfamilie besser einleiten als das virtuose Divertimento von Bartók, entstanden 1939 als letztes Werk, bevor er alle Brücken zu Konzertveranstaltungen und Verlegern in Europa abbrach und nach Amerika floh.
Mit besonderer Freude begrüßen wir den Konzertmeister des Kölner Gürzenich-Orchesters, Torsten Janicke, der vom Konzertmeisterpult aus unseren Ausflug in die Welt der Esterhazys leiten wird.

Béla Bartók Divertimento für Streichorchester Sz. 113
Joseph Haydn Konzert für Violine und Streichorchester G-Dur Hob VIIa:4
Paul Wranitzky Sinfonie c-Moll op.31 „Grande sinfonie caractéristique pour la paix avec la République française“