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In der schönen neuen Welt - Theaterprojekt Eberhard-Ludwig-Gymnasium
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Information zur Veranstaltung

Romeo und Julia ist eine Brennpunktgeschichte unserer modernen westlichen Gesellschaft. Diese Gesellschaft ist durch eine soziale Spaltung gekennzeichnet. Stellvertretend dafür stehen sich bei Shakespeare zwei verfeindete Familien gegenüber. Diese zwei, jeweils in kleinere Untergruppen unterteilte Großfamilien, man könnte sie auch „Stämme“ nennen, sind bei zunehmender Entfremdung gegenüber staatlicher Autorität und allgemein gegenüber allem Alten noch die einzigen Gruppen, die den Jungen im Stück ein Zugehörigkeitsgefühl vermitteln. Alle Jungen definieren sich über diese Zugehörigkeit und wehe, es schert einer aus!

So wird der liebevolle und liebenswürdige, hoffnungsvoll romantische Romeo zum Außenseiter. Er versucht sich eben nicht mittels seiner Herkunft, sondern mittels seiner Zukunft, die er in der Liebe zu Julia sieht, zu verwirklichen. Damit ist kurz vor Schluss alles für ein makabres und trickreiches romantisches Weltflucht-Happyend der beiden bedingungslos Liebenden vorbereitet. Doch dann kommt alles ganz anders…

Die Schülerinnen und Schüler werden bei dieser Produktion nicht einfach ein bereits existierendes, in sich geschlossenes Werk reproduzieren, sondern sich kreativ mit Shakespeares Romeo und Julia auseinandersetzen. Sie sorgen also nicht nur für Bühne und Kostüme, spielen im Orchester und übernehmen als Choristen und Solisten auf der Bühne sämtliche Partien, sondern entwerfen auch neue Dialogszenen in deutscher Sprache.

Diese montieren sie in ein Szenarium ein, dessen Rückgrat im Wesentlichen Shakespeares Romeo und Julia bildet, um Szenen zu verbinden oder sie aus heutiger Sicht neu zu beleuchten. So bauen wir letztlich eine eigene Romeo und Julia-Fassung, die sich ausgehend vom Verona des 16. Jahrhunderts, vermittelt über das Nachkriegs-Amerika der 1950er Jahre mit der heutigen Situation auseinandersetzt.