Bild: Italienische Opernnacht - Zu Gast bei RossiniBild: Italienische Opernnacht - Zu Gast bei Rossini
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Information zur Veranstaltung

Italienische Nacht 2019, „Zu Gast bei Rossini“
Sa. 17.08.2019, 20:00 Uhr, Burg Lindenfels/Odw.


„Welch ein Fest der Stimmen, welch ein Triumph opernhafter Gesangskunst!
Diese Gala setzte Maßstäbe.“ (Thüringer Allgemeine, 23.10.2017)

Er war wohl der vielseitigste und schillerndste italienische Opernkomponist des 19. Jahrhunderts: Gioachino Rossini, Schöpfer des unvergleichlichen Barbier von Sevilla. Während seine Vorgänger nahezu vergessen sind, sind die Hauptwerke Rossinis heute aus keinem Opernspielplan wegzudenken. Er hat die italienische Oper entscheidend geprägt: Bellini, Donizetti, Verdi, Ponchielli, Mascagni bis hin zu Puccini waren seine bedeutenden Nachfolger, und sie alle lassen in ihren Kompositionen immer wieder den großen Vater der Belcanto-Oper erkennen.

Ihm, dem „Schwan von Pesaro“ also, ist die diesjährige „Italienische Nacht“ am 17. August auf der malerisch gelegenen Burg Lindenfels gewidmet. Auf dem Programm stehen Arien, Duette und Ensembles aus dem Barbier, aus Tancredi, der Italienerin in Algier, Wilhelm Tell, La Cenerentola, Semiramis sowie aus der Reise nach Reims. Die opulente Ausstattung dieser Produktion mit sechs internationalen Gesangssolisten ermöglicht auch die Aufführung selten gespielter Ensembles: So werden das furiose Finale des II. Aktes aus Die Italienerin in Algier und das wunderbare Sextett „Siete voi“ aus La Cenerentola zu hören sein.

Die Japanerin Manami Okazaki (Koloratursopran), Tatjana Charalgina (lyrischer Sopran) aus Russland, die Bulgarin Kremena Dilcheva (Mezzosopran), der Mexikaner Oscar de la Torre (Tenor), Leonardo Jang (Bariton) aus Südkorea und Lothar Fritsch (Bass) aus Deutschland werden Rossini mit brillanten und turbulenten aber auch sensiblen und melancholischen Stücken ihre Reverenz erweisen. Begleitet werden die sechs Solisten dabei durch die Rhein-Main-Philharmoniker, einem noch jungen Klangkörper, der sich aus Spitzenmusikern der beiden großen Frankfurter Orchester zusammensetzt. Die Leitung hat der Weltklassedirigent Helge Dorsch inne; durch das Programm führt, wie immer mit Sachkenntnis und einem Augenzwinkern, der ausgewiesene Opernfachmann Rainer Zagovec.