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Information zur Veranstaltung

Jud
Stoner-Rock mit voller Energie und sozialkritischen Texten

Langsam rauscht der Dodge Omni über die staubige Straße in Richtung Los Angeles. Er kommt den langen Weg aus Richmond, Virginia. Die Insassen: Drei Musiker und erhebliche Mengen an Alkohol. Der Plan lautet: Lasst uns nach California ziehen. Es ist 1996, und wenn es nach Steve, Hoss und David geht, könnte heute so ziemlich alles passieren.Da kennen sich die drei Freunde fast von ihrer Geburt an, und doch dauert es über zwei Jahrzehnte, bis sie auf die Idee kommen, eine Band namens Jud zu gründen. Der erste Gig in Al’s Bar wird laut, beinahe melodisch, und deshalb sind sogar etwa zwölf Leute von der Bar rüber zum Set gekommen, angezogen vom wummernden Sound. Irgendwo soll es sogar noch ein Videotape von diesem Auftritt geben. Das ist der Anfang.
Doch auf der Straße nach L.A. hat sich schon viel verändert. Steve Cordrey (Bass), Hoss Gadec (Schlagzeug) und David Judson Clemmons (Gitarre, Stimme) fühlen sich, als hätten sie schon eine Million Gigs hinter. Von Thailand bis New Mexico. Dabei lernen sie zu spielen, zu trinken und sich selbst nicht immer allzu ernst zu nehmen.
Es vergeht erneut eine lange Zeit, bis Jud ein weiteres Album produzieren. Im November 2016 steht dann endlich "Generation Vulture" in den Regalen, das in Berlin aufgenommen wurde. Der Sänger schwärmt: "Ich denke, dass das neue Album auf eine Weise sehr futuristisch wirkt. Wir haben eben keine Computer-Instrumente, Samples oder diesen ganzen Elektro-Scheiß verwendet. Wir haben mit unseren Fingern und Händen gearbeitet." Die sieben Songs überzeugen mit straightem Rock, dynamischen Riffs und Anleihen aus dem Prog-Rock. Sogar die Multiinstrumentalistin Anne de Wolff von BAP hört man auf "Generation Vulture".