Jaspar Libuda Tickets - Malchin OT Remplin, Schlosskapelle Remplin

Event-Datum
Samstag, den 14. September 2019
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Schloßstraße 15,
17139 Malchin OT Remplin
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kunstagentur Peter Balsam (Kontakt)

Ticketpreise
ab 15,00 EUR
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Jaspar Libuda

Bild: Jaspar Libuda
Libudas Stücke entwickeln einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann."
Der Kontrabassist und Komponist Jaspar Libuda bringt das gewaltige Streichinstrument zum Singen. Gezupft und mit Bogen, von den tiefsten zu den höchsten Tönen, verführt er seine Zuhörer in eine Klangwelt aus Licht und Schatten. Mehr als 40 Kompositionen sind in den letzten Jahren für Kontrabass Solo, für das Jaspar Libuda Trio mit Gitarrist Florian Segelke und Schlagzeuger Sven Tappert sowie das Duo Jaspar Libuda + Daniel Moheit entstanden. Kompositionen zu einem imaginären Film mit leuchtenden und dunklen Themen.


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Jaspar Libuda Kontrabass Solo

jaspar libuda - kontrabass solo - foto by maria gänßler


"Libuda beweist als Komponist und Bassist ein bemerkenswertes Gespür für Melodie, Songstruktur und Klang. Libudas Kompositionen sind eingängig, aber nie simpel. Besonderen Wert legt Jaspar Libuda auf sein kultiviertes Bassspiel mit dem Bogen, wodurch sehr warme Sounds entstehen. Man kann die Augen schließen und die Musik wirklich nur ganz pur auf sich wirken lassen - dann kann es passieren, dass Filme ablaufen. Die Stücke sind ganz klar strukturiert und gehorchen auch klassischen Kompositionsprinzipien. Das ist nicht Zufall. Das ist wirklich sehr genau durchdacht."
Ulf Drechsel, kulturradio vom rbb
"Sich langsam aufbauende, melancholische Klanggebilde. Libudas Kontrabass setzte einen furiosen Schlusspunkt."
Christoph Schröder, Frankfurter Rundschau
"Der Kontrabass steht selten im Mittelpunkt. Meist liefert er das Fundament in der Tiefe und steht schon wegen seiner schieren Größe eher in der hinteren Reihe. Ganz nach vorn gerückt hat ihn der Berliner Kontrabassist Jaspar Libuda mit seinen lyrischen Stücken. Das neue Album in Trio-Besetzung trägt den ebenso dichterreifen Titel Jahrtausendgänger, ein Titel so lyrisch wie die Stücke und wie der Klang des zentralen Instruments. Der Berliner Kontrabass-Spieler Jaspar Libuda hat sich eine eigene Genre-Bezeichnung für seine Musik zugelegt - cinematic bass music nennt er sie - und dieses angesprochene filmmusikalische Element durchzieht alle Stücke. Bilder im Kopf entstehen, selbst in einem kurzen Drei-Minuten-Stück taucht man unweigerlich und verblüffend schnell ab. Dabei lohnt es sich, genauer hinzuhören. Denn Libudas Kompositionen sind filigran und verschlungen. Er nutzt alle Möglichkeiten des Kontrabasses zwischen Bogengestrichenen lyrischen Passagen bis in höchste Lagen, quasi-perkussiven gezupften Akkorden, entwickelt wunderschöne Themen und Motive, wechselt rhythmisch und harmonisch zwischen melodieseligem und exotischerem Terrain, oszilliert zwischen dichter Klangfülle und transparenten Passagen und er lässt die Stille ebenso zu wie leuchtend kraftvolle Klanglandschaften. Mal spielt er die Hauptrolle, dann wieder die Gitarre oder die Perkussion, immer aber ist da ein intensives Gespräch der drei musikalischen Partner Jaspar Libuda: Kontrabass, Florian Segelke: Gitarre und Sven Tappert: Schlagzeug und Perkussion. So entwickeln Libudas Stücke einen Sog, dem man sich nur schwer entziehen kann - hier ist ein Titel, der auch ohne Musik schon faszinierend klingt: Brach ihr Lächeln in tausend Stücke heißt er. Ebenso in diesem Jahr erschienen ist auch Libudas neue CD mit seinem Duo-Partner am Akkordeon Daniel Moheit. Diese CD heißt Alarm auf der Zeitwacht."
Olga Hochweis, Deutschlandradio Kultur
"Libuda entwickelt einen Klangsog, der kongenial die Gefühle, den Schmerz und die Liebe, die Idealwelten und Realzwänge begleitet und weiterführt."
Eva-Maria Magel, Frankfurter Allgemeine Zeitung.
"Dem Berliner Musiker und Komponisten Jaspar Libuda eilt der Ruf voraus, Grenzgänger zwischen Jazz, Rock, Pop, minimalmusic und Klassik zu sein. Am Samstagabend war er in der Scheune des Theodor Zink Museums zuerleben. Der Kontrabass ist das größte Streichinstrument. Jaspar Libuda mag diesen Satz. Er sagt ihn nicht nur immer wieder. Sein jungenhaftes Erscheinen betont ihn sogar noch mit optischer Größenrelation. Erst recht, wenn Libuda sein Instrument, sein Kommunikationsmittel, spielt, bespielt oder streichelnd, schlagend, ja sogar traktierend erspielt. Da kommt audiovisuell und sympathisch extrovertiert zutage, was hinter - oder besser gesagt - in diesen doppeldeutig "körperklanglichen" Äußerlichkeiten eines Bühnenauftritts steckt. Dieser wirkt ansteckend. Transferiert Libudas Saitenklang doch Zuhörende in Sphären unterschiedlichster Gemütslagen, in den Sog schwebender, steigender, fallender, rasender, stehender Melodien und Klangarten, die einen überfallartig ergreifen. Und zwar mit einem jener Instrumente, die im orchestralen Kontext meist hinten stehen beziehungsweise für den voluminös rhythmisch klingenden Untergrund zuständig sind. Libuda geht immer mit eigenen Kompositionen, jedoch ohne Programm in ein Konzert. Abrufbar, sowie die Stücke auch auf zwei elektronischen Scheiben zu finden sind, lässt sich der Künstler ganz auf seine Intuition ein, das Publikumzu spüren und aus diesem Gefühl heraus die jeweiligen Musiken zu spielen. Da kommt sowohl dem Instrumentalisten als auch dem Zuhörer zugute, dass sich das Klangvolumen entwickelt, dass es mit einzelnen Noten beginnt, meist langsam gezupft oder langarmig gestrichen, dann nimmt das Spiel Fahrt auf und schwebt womöglich davon, während mit elektronischen Mitteln die Töne taktvoll - will heißen Takt fürTakt - miteinander verschmelzen. "Der Stoff, aus dem die Helden sind" heißt es da einmal. Ein anderes Mal "Hüter der Zeit" oder "Stille", in der es laut scheppert und knackt und dann voll durchwirkter Poesie der Titel "DieGeburtder stillen Farben." Libuda und seinen Kontrabass zu erwähnen, von der Welt zu erzählen, in der beide existieren, um die Hörer in andere, in fantastische Welten zu transferieren, ist unbedingt wichtig. Doch das, was emotional, rational, zeitlich, räumlich oder einfach nur menschlich mit seinem Gegenüber passiert - das ist unaussprechlich, das ist nur erfahrbar.