Bild: Jasper Van
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Information zur Veranstaltung

Jasper van't Hof's Pili-Pili

Vor sechs Jahren, nach zwanzig gemeinsam verbrachten Jahren löste sich Jasper van’t Hofs Pili Pili-Formation auf. Aber Afrika und seine Musik haben den niederländischen Pianisten, Keyboarder und vielseitig interessierten Komponisten einfach nicht losgelassen.

Seit einem Jahr gibt es deshalb die neue Pili Pili-Formation. Diese neue Besetzung klingt anders, frischer denn je und runderneuert. Definiert wir der neue Pili Pili-Sound zwar weiterhin von den Keyboards van’t Hofs, aber daneben spielen nun auch Streicher Vasile Darnea und Anton Peisakhov eine entscheidende Rolle sowie Bassist Nicolas Thys aus Belgien. Mit Tineke Postma hat Pili Pili eine junge Saxophonistin und einen Shooting-Star der niederländischen Jazzszene als Unterstützung. Der Percussionist Dra Diarra ist der einzig verblieben aus früheren Pili Pili Tagen. Dazu kommt die Sängerin Smangele Khumbalo aus Südafrika.

Diese vordergründige akustische und kammermusikalisch anmutende Besetzung führt aber nicht etwa dazu, dass Pili Pili nicht mehr groovt, dazu steckt im Thema Südafrika einfach zu viel Rhythmus und letztlich ist Jasper van’t Hofs Liebe zu dem Sound Afrikas viel zu groß.

Bleibt noch zu klären, was der geheimnisvolle Zulu Titel „Ukuba noma Unkungabi“ überhaupt bedeutet. Der Geist von Hamlet steckt darin, denn es bedeutet soviel wie „sein oder nicht sein“. Jasper van’t Hof erläutert das so: „Die Band wurde nach zwanzig Jahren stillgelegt. Nach sechs Jahren habe ich Pili Pili vermisst. […] Und da hieß es auch to be or not to be, also: Willst du es noch einmal machen oder nicht?“ Er wollte, wie zu hören ist.