Bild: Jazz an einem Sommerabend
Jazz an einem Sommerabend Tickets jetzt im Vorverkauf sichern. Karten für das 32. Internationale Festival - Jazz an einem Sommerabend am 09.07.2016 in Krefeld.
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Information zur Veranstaltung

Wir befinden uns im Sommer des Jahres 2016 n.Chr.
Ganz Krefeld und Umgebung zieht es an Sandstrände und Picknickplätze. Ganz Krefeld?

Nein! Die von unbeugsamen Jazzkennern bevölkerte Stadt am Rhein weiß, dass jetzt die Zeit ist, in der aus Linn, ihrem kleinen mittelalterlichen Vorort, der schillernde Mittelpunkt der internationalen Jazzszene wird und sichert sich schnellstmöglich ihre Eintrittskarten.

Denn das Leben ist leicht und swingt in der sommerlichen Festival-Atmosphäre zwischen Burgmauern und Zinnen.

Und Picknicken kann man dabei auch.

Line-up und Bandinfos 32. Festival:

Joshua Redman Quartet (USA)
Andreas Schaerer - Lukas Niggli - Duo (CH)
Frederik Köster – Die Verwandlung (D)

Joshua Redman Quartet (USA)

Joshua Redman, Saxophon
Kevin Hays, Piano
Joe Sanders, Bass
Jorge Rossy, Schlagzeug

Ohne Zweifel ist Joshua Redman einer der renommiertesten Jazz-Musiker unserer Zeit, ausgestattet zudem mit einer gehörigen Portion Charisma, das ihm zusätzlich zu seinem Talent Tür und Tor der Jazzwelt öffnet. Seit seinem Debüt­album 1993 veröffentlichte er rund zwanzig weitere Alben, probierte ohne Berührungsängste alles von Fusion bis Freejazz, spielte mit alten Größen wie Charlie Haden und Jack DeJohnette, oder Stars wie Mark Turner und Brad Mehldau, glänzte in Trios wie in Bigbands, war Mitbegründer und musikalischer Leiter der SF Jazz Collective und und und.

Wir dürfen also gespannt sein, was er uns bei Jazz an einem Sommerabend mit seinen aktuellen, hochkarätigen Mitspielern präsentiert - und natürlich freuen wir uns riesig, dass wir Joshua Redman erneut für einen Auftritt in Krefeld gewinnen konnten.

Andreas Schaerer - Lukas Niggli - Duo (CH)

Andreas Schaerer, Stimme
Lukas Niggli, Schlagzeug

Trommeln und Stimme, das sind wohl die beiden Instrumente, die in der Geschichte der Menschheit am weitesten zurück reichen. Und gemeinsam gehen Andreas Schaerer und Lukas Niggli daran, deren ganze Bandbreite auszuloten, ziehen das Publikum in den Bann dieser archaischen Ausdrucksform und faszinieren gleichzeitig mit präzisen Improvisationen.

Lukas Niggli bewegt sich mit schwindelerregender Sicherheit im Grenzbereich von Neuer Musik, Rock und Jazz und gehört schon längst zur Schweizer Avantgarde.
Andreas Schaerer ist bekannt für atemberaubende Live-Performances mit seinen diversen Bandprojekten.
Krefelder Jazzfans kennen beide Musiker, Schaerer von seinem Auftritt mit der Band "Hildegard lernt fliegen", Niggli konnte man im vergangenen Jahr beim International Jazzday mit Erika Stucky bewundern.

Beide beherrschen ihre Instrumente perfekt. Sie entlocken ihnen ungeahnte Klänge, lassen ihre Phantasie spielen und kreieren mit sichtlicher Spielfreude jede nur erdenkliche Klangwelt, bis dem Publikum Hören und Sehen vergeht.

Frederik Köster – Die Verwandlung (D)

Frederik Köster, Trompete, Elektronik
Sebastian Sternal, Klavier
Joscha Oetz, Kontrabass
Nils Tegen, Schlagzeug

Die Verwandlung - dieser Name ist Programm: Verwandelt wird Spannung in Entspannung und umgekehrt; die Musik pendelt frei zwischen harmonischen Melodien und scharf fokussierten Rhythmen. Gleichzeitig verweist Köster darauf, dass zu seinen Wurzeln ebenso Miles Davis wie Freddie Hubbard gehören, dass er Fan von großen Singer/Song­writern wie Bob Dylan und Joni Mitchell ist, dass er auch gerne mal Texte von James Joyce vertont oder zur Poesie von Alan Ginsberg komponiert. Verwandlung eben. Doch ungeachtet aller Einflüsse klingen Köster & Co. originell und zeitgemäß, nicht zuletzt durch den sparsamen pointierten Einsatz elektronischer Effekte.

Hört sich gut an? Findet der Jazzklub Krefeld auch und präsentiert zum diesjährigen Festival einen der auf­regendsten deutschen Trompeter mit seiner Band, die „den Biss des Hardbop mit der Energie der Fusionmusik vereint“ (WDR).

Festivalbesucher sind unter einem Zeltdach vor Sonne und Regen geschützt. Daher muss das Open-Air Festival nur noch bei wirklich sehr schlechtem Wetter in die Ersatzspielstätte ausweichen. Das Festival ist mit über 400 Sitzplätzen teilbestuhlt, wobei bei guten Wetter viele Jazzfans ohnehin lieber auf ihren Picknickdecken ihr frisch gezapftes Bier oder einen kühlen Wein genießen.