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Bild: Jazz gegen Apartheid - Brotfabrik
Jetzt Tickets im Vorverkauf sichern und bei Jazz gegen Apartheid, präsentiert von der Brotfabrik in Frankfurt 2021 live dabei sein. weitere Infos

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Information zur Veranstaltung

Die Begegnung zweier großer Chronisten Südafrikas in Konzerten und Fotografie anlässlich des 35. Todestages des Komponisten Johnny Dyani (1947-1986) Der Komponist Johnny Dyani porträtierte als musikalischer Chronist seine Zeitgenossen. Diese Porträts von Befreiungskämpfern und Musikern wie Steve Biko, Kippie Moeketsi, Nick Moyake werden mit der Fotografie von Jürgen Schadeberg zu einem Gesamtkunstwerk zusammengeführt.

Die Reihe „Jazz gegen Apartheid“ entstand1986 in Zusammenarbeit mit dem Exilmusiker Johnny Dyani in Frankfurt. Die Musik des vor 35 Jahren verstorbenen Komponisten, Bandleaders und Bassisten ist grandiose Kunst, zugleich Geschichte des leidenschaftlichen Kampfes gegen Apartheid, Biographie eines Lebens im Exil und lückenlose Dokumentation aus 25 Jahren Exilgeschichte. Frankfurt war früh ein Ort der Anti-Apartheid-Bewegung: Früchteboykott, Menschenteppiche vor Großbanken, Kirchentag gegen Apartheid – und nicht zuletzt die Entstehung des Projektes Jazz gegen Apartheid sind seither mit Frankfurt verbunden. Heute versammelt das Projekt Persönlichkeiten, die vom genialischen Elan und der Phantasie der Musik aus dem Exil begeistert sind.

Fotografie von Jürgen Schadeberg (1931 – 2020) Der Fotograf Jürgen Schadeberg gilt als Chronist Südafrikas und hat auf die politischen Veränderungen des Landes eingewirkt. Sein kritischer Blick garantierte ihm die Verfolgung durch die alten Herrscher und die Wut der neuen Unterdrücker. In Frankfurt erleben wir in diesem Jahr die Fotografie von Jürgen Schadeberg mit „7 Jahrzehnte Jazzmusiker Südafrikas“.

Als PowerPoint-Präsentation fließt die Fotografie mit der Konzertreihe „Jazz gegen Apartheid“ zusammen. Zu diesem Anlass werden wir Bilder mit Porträts zeigen, die Jürgen Schadeberg liebevoll und symbolträchtig für diesen Themenkreis ausgewählt hat: Schadeberg lenkt den Blick tief in die Vergangenheit und auf die Zukunft des Jazz in Südafrika. Schadeberg, 1931 in Berlin geboren, zog 1950 nach Johannesburg und arbeitete als Fotograf und Fotoredakteur für das Magazin „Drum“, das vor allem von der schwarzen Bevölkerungsmehrheit gelesen wurde. Er porträtierte zahlreiche bekannte schwarze Südafrikaner, stellte das Leben in den Townships dar und förderte zahlreiche afrikanische Fotografen. Zu seinen berühmtesten Fotografien zählt ein Porträt von Nelson Mandela, das Schadeberg 1994 in dessen ehemaliger Gefängniszelle auf Robben Island aufnahm.

In Kooperation mit Kultur im Ghetto und VVN-BdA