Bild: Jeder stirbt für sich allein - Altes Schauspielhaus
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Information zur Veranstaltung

Werkmeister Otto Quangel und seine Frau Anna führen in Berlin ein ruhiges und angepasstes Leben, doch als ihr einziger Sohn 1940 an der Front fällt, beschließt Otto, etwas gegen das NS-Regime zu tun. Unterstützt von Anna schreibt er Postkarten mit regimekritischen Aufrufen und legt diese in Treppenhäusern der Stadt in der Hoffnung aus, in den Köpfen seiner Mitmenschen etwas bewirken zu können. Umgeben von überzeugten Nationalsozialisten, Karrieristen, Opportunisten, Kleinkriminellen und Menschen, die sich aus Angst vor Konsequenzen dem staatlichen Druck anpassen, ist dies ein ebenso riskantes wie wenig erfolgversprechendes Unternehmen, denn die Karten werden gefunden und bei der Polizei abgegeben.
 
Kommissar Escherich übernimmt die Ermittlungen dieses Falls, der sich als schwieriger als erwartet erweist. Gedrängt von seinen Vorgesetzten gerät Escherich immer mehr unter Druck. Er muss Ergebnisse präsentieren ...
 
Den Roman, der auf dem authentischen Fall des Ehepaars Otto und Elise Hampel basiert, schrieb der gesundheitlich zerrüttete Hans Fallada 1946 in der Berliner Charité in kaum vier Wochen; seine Veröffentlichung im Jahr darauf erlebte er nicht mehr
 
„Jeder stirbt für sich allein“ gilt als das erste Buch eines deutschen, nicht-emigrierten Schriftstellers über den Widerstand gegen den Nationalsozialismus. Erst im vergangenen Jahrzehnt wurde es auch zum internationalen Bestseller. Aus dem umfangreichen Werk hat Volkmar Kamm eine Bühnenfassung für die Schauspielbühnen in Stuttgart erstellt.