Bild: Jeder stirbt für sich allein
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Information zur Veranstaltung

Für Politik hat sich das Ehepaar Quangel nie sonderlich interessiert. Doch nachdem ihr Sohn an der Front gefallen ist, beginnen sie Postkarten mit Botschaften gegen das Hitlerregime zu schreiben. Ihre Verzweiflung bringt sie dazu, aktiven Widerstand gegen das NS-Regimezu leisten. Sie wollen den Ereignissen um sie herum nicht mehr tatenlos zusehen. Unermüdlich verteilen sie ihre Postkarten in der ganzen Stadt. Weder die Frage nach dem Erfolg ihrer Aktion noch die ständige Gefahr von der Gestapo gefasst zu werden, hält sie von ihrem Willen zum Widerstand ab.
 
In "jeder stirbt für sich allein" wird sehr genau erzählt, wie eine ganz persönliche Erfahrung zu einem Handeln motivieren kann, das die Dimension eines politischen Widerstands erreicht. Subtil wirft der Autor damit die Frage auf, ob die Flucht ins Private für die Mitglieder einer Gesellschaft überhaupt eine Option sein darf. Hans Fallada ist ein großer Erzähler des zwanzigsten Jahrhunderts, der Romane von epischer Kraft zu meist zeitgeschichtlichen Themen geschaffen hat.