Sag, dass Jerusalem ist Tickets - Dresden, Societaetstheater, Gutmann-Saal

Event-Datum
Sonntag, den 28. Oktober 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
An der Dreikönigskirche 1a,
01097 Dresden
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Societaetstheater gGmbH (Kontakt)

Ermäßigungen werden gegen Vorlage eines gültigen Berechtigungsausweises für Kinder, Schüler, Studenten, Auszubildende, Rentner, Arbeitslose (ALG I und II), Schwerbeschädigte (ab 80%) sowie Inhaber des Dresdenpasses gewährt. Weitere Ermäßigungen für ALG II-Empfänger und Inhaber des Dresdenpasses an der Abendkasse des Theaters.
Ticketpreise
von 13,20 EUR bis 15,40 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Jüdische Musik- und Theaterwoche Dresden
Einer der wichtigsten Briefwechsel Paul Celans bestand mit Ilana Shmueli, einer Freundin aus Czernowitzer Jugendtagen und aus der Zeit des Gettos. Mit einer Auswahl der persönlichen Briefe, Gedichte und den Reflexionen von Ilana Shmueli aus den gesammelten Briefwechseln, möchte die Lesung die Textsammlung „Sag, dass Jerusalem ist“ lebendig werden lassen.
Nach Jahrzehnten begegnen der berühmt gewordene Dichter Celan und die mittlerweile in Israel lebende Ilana Shmueli einander 1965 in Paris wieder, bei einem langen Spaziergang durch die nächtliche Stadt. Im Herbst 1969 reist Paul Celan nach Israel und trifft dort Freunde aus der Bukowina wieder. Gemeinsam mit Ilana Shmueli macht er einen Rundgang durch Jerusalem: „Dass Jerusalem eine Wende, eine Zäsur sein würde in meinem Leben - das wusste ich“, schreibt Paul Celan, zurückgekehrt nach Paris, in einem seiner Briefe. In den Reflexionen zu Paul Celan lässt Shmueli 2010 noch einmal alle Erlebnisse mit ihm Revue passieren. Sie liest und interpretiert die ihr so vertrauten Gedichte jener Zeit, u.a. die Jerusalem Gedichte, auf eine neue Weise und stellt noch umfassendere Zusammenhänge her. Dabei geht es ihr um den Paul Celan, den sie als Jugendfreund kennenlernte, aber auch um den Schriftsteller, der sich mit zunehmender psychischer Erkrankung mit seiner Herkunft und seinem Gefühl der Zugehörigkeit auseinandersetzt.

Bearbeitung: Britta Shulamit Jakobi | Lesung: Katharina Palm und Hannes Duke
Dauer: ca. 100 Minuten (mit Pause)

Foto von Paul Celan: Suhrkamp Verlag
Bild: Societaetstheater Dresden

Im barocken Gebäude hat ein modernes Theater Einzug gehalten, das Aufführungen des Sprech-, Tanz-, Musik- und Figurentheaters Raum gibt. Freischaffende Künstler aus der Region und Gäste aus dem In- und Ausland stehen inzwischen auf der historischen Bühne. Heute wendet sich das Societaetstheater vor allem Themen und Stoffen der Gegenwart zu. Dazu schaffen Festivals, Werkstattveranstaltungen und Diskussionsforen Experimentier- und Begegnungsräume für künstlerischen wie intellektuellen Austausch. Zwei Bühnen und der Spielraum im Foyer stehen den Künstlern für ihre Projekte zur Verfügung. Im Sommer lockt ein zusätzlicher Spielraum in den barocken Garten. (Quelle: societaetstheater.de // Foto: Max Messer)