Bild: Joachim Zawischa
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Information zur Veranstaltung

Was wäre, wenn ein politischer Kabarettist auf einmal anfängt rumzublödeln? Darf der das?

Der Mensch liebt Klischees, wir wollen immer ganz genau wissen, was uns erwartet. Beim Zahnarzt tut’s weh, Weihnachten wird gestritten und an der Kasse im Supermarkt gibt’s Treuepunkte. Was, wenn mal etwas anders wäre: Weihnachten tut’s weh, beim Zahnarzt wird gestritten und nicht die Kassiererin im Supermarkt sondern die Dame im Swinger-Club fragt dich: „Sammeln Sie Treuepunkte?“ Das irritiert.
Montag Hausmüll, Donnerstag Papiermüll, Sonntag Tatort. So ist die Welt in Ordnung. Der Mensch braucht Orientierung, braucht ein Etikett, auf dem ganz genau drauf steht, was drin ist. Willst du lachen - gehst du zur Comedy. Braucht das Hirn Futter - gehst du ins Kabarett. Was aber, wenn intelligentes Kabarett und Komik eine Art Wiedervereinigung feiern? Humor als Aufbauhilfe und Lachen als Solidaritätszuschlag. Zawischa erhielt mehrere echte Kleinkunstpreise, war nominiert für das "Ratzinger Fegefeuer", erhielt den "Wandlitzer Wanderfrosch" und den ersten Platz auf dem OBI-Parkdeck. In Zeiten, in denen man Gummibärchen im Baumarkt kaufen kann, bleibt nur ein Fazit: Wer für alles offen ist, kann nicht ganz dicht sein. – Oder war es vielleicht doch anders herum?

Am Ende des Abends ist eines sicher: Nur weil die Gedanken springen, hat man noch lange keinen Riss in der Schüssel. Im April 2015 erhielt Zawischa aus den Händen des bekannten Kabarettisten und Schauspielers Wolfgang Stumph (u.a. „Stubbe“ – ZDF) den „Dresdner Satire-Preis 2015“. Im Herbst 2015 bekam er den Kulturpreis des Landkreises Harburg in der Sparte Schauspiel, Kabarett und Satire, „Blauer Löwe 2015“, verliehen Keine acht Wochen nach der Premiere seines ersten Programmes, im Januar 2010, erhält er schon den ersten Kabarettpreis, den „Goldenen Rottweiler“. Vier Wochen später überreicht ihm der Entertainer Harald Schmidt den zweiten Preis des von Hanns Dieter Hüsch initiierten Kabarett-Preises „Das schwarze Schaf“.