FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Bild: Jochen Malmsheimer & Uwe RösslerBild: Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler
Tickets für Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler jetzt im Vorverkauf bestellen und 2022 live erleben. weitere Infos

Information zur Veranstaltung

Ein Historett in Geh-Dur von und mit Jochen Malmsheimer & Uwe Rössler

Das Zeitalter des Investiturstreits berichtet von der abenteuerlichen Alpenüberquerung König Heinrichs IV. und seines Gefolges im Januar des Jahres 1077, die ihn vor die Tore der Burg von Canossa in Oberitalien führte. Dort hatte Papst Gregor VII. bei der Markgräfin Mathilde von Tuszien vor dem herannahenden König Zuflucht gesucht. Heinrich IV. trat die beschwerliche und äußerst gefahrvolle Reise an, um in Canossa die Lösung vom päpstlichen Bannspruch zu erwirken und so seine Herrschaft zu retten. Soweit die Historie.

Mit „Zwei Füße für ein Halleluja – Mit einem Regenten unterwegs“ präsentieren Jochen Malmsheimer und sein musikalischer Partner Uwe Rössler eine ebenso geistreiche wie unterhaltsame Einführung ins Canossa-Thema. Wesentlichen Fragen des Canossa-Gangs wird nachgegangen: Wie weit kann man gehen? Und vor allem: warum nach Italien, und dann noch zu Fuß? Was zieht man eigentlich so an, wenn man den Papst trifft? Was sind die wahren Gründe für den groben Unfug, ein variationsloses Gefiepe und Gehupe „mittelalterliche Musik“ zu nennen? Und vor allem: Was macht den Beruf des Königs so derart anziehend, wenn einem die Sachsen und der Papst gleichermaßen das Leben zur Hölle machen?

Mit dichtem Barthaar und markiger Stimme haucht Jochen Malmsheimer dem alten Salierherrscher neues Leben ein. Uwe Rössler untermalt den höchst vergnüglichen Ausflug in Alltag und Mentalität des Mittelalters mit originellen Tönen und begeistert mit einem fulminanten Ritt durch die Musikgeschichte von Bach bis Brahms. Denn nichts ist, wie es war – Deo gratias et in excelsis jubilo.

Presse:

„Ein köstlicher Canossa-Abend im satirischen Schlagschatten der historischen
Fakten - zum Brüllen!“ (WESTFÄLISCHES VOLKSBLATT)

„Ein quietschfröhlicher Ausflug ins finstere, müffelnde, aber hochkomische
Mittelalter!“ (NEUE WESTFÄLISCHE ZEITUNG)