Johann Sebastian Bach - Johannes-Passion - Sächsisches Vocalensemble
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Information zur Veranstaltung

Sächsisches Vocalensemble 

Johann Sebastian Bach
„Johannes-Passion“ (Bearbeitung von Robert Schumann) 

„Dass die Aufführung der deutschen Kunstwelt auf dieses, eins der tiefsinnigsten und vollendetsten Werke Bach´s hingelenkt würde, dazu möchte auch ich beitragen.“ (Schumann nach der Düsseldorfer Erstaufführung der Johannes-Passion im April 1851)

Briefe und weitere Quellen sprechen von der Begeisterung für dieses Werk Johann Sebastian Bachs. Schon in den Dresdner Jahren gehörten Choräle der Johannes-Passion zum Repertoire des von Robert Schumann gegründeten Chorgesangsvereins. Mit der Übernahme der Position des Musikdirektors in Düsseldorf erfüllte sich sein tiefer Wunsch, die Johannes-Passion im April 1851 zur Erstaufführung zu bringen. Vom befreundeten Mendelssohn Bartholdy ging die Initialzündung zur neuzeitlichen Bachpflege aus, als dieser 1829 die Matthäus-Passion in Berlin leitete und die Bach-Renaissance so nachhaltig anstieß. Wie Mendelssohn passte Schumann Momente der Bachschen Musiksprache seiner Zeit an und schuf eine Bearbeitung der Johannes-Passion, die dem romantischen Klangideal angemessen ist. 
Diesem nachzuspüren sieht sich Matthias Jung, gemeinsam mit renommierten Solisten, seinem Sächsischen Vocalensemble und dem Mendelssohnorchester Leipzig, das sich für die Interpretation von Werken der Klassik und Romantik auf historischen Instrumenten auszeichnet, verpflichtet. Gleichsam setzt er seine Darbietung zu den Dresdner Musikfestspielen mit dem Bachschen Original, welches er am Karfreitag 2018 ebenfalls mit dem Sächsischen Vocalensemble in der Annenkirche aufführt, in einen spannungsvollen künstlerischen Dialog. 

Das Konzert steht im Zentrum der 9. Robert-Schumann-Ehrung des Sächsischen Vocalensembles e.V. 2018 „Schumann und der Kontrapunkt“.