Johannes Brahms - Ein deutsches Requiem - Kammerchor Überlingen
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Information zur Veranstaltung

"Ein deutsches Requiem" von Johannes Brahms
und
42 . Psalm, op. 42 „Wie der Hirsch schreit“ von Felix Mendelssohn Bartholdy

Für den damals 35jährigen Johannes Brahms bedeutete der Erfolg der Aufführung „Ein deutsches Requiem“ 1868 im Bremer Dom den endgültigen Durchbruch.
Er selbst leitete den Chor mit rund 200 Sängerinnen und Sänger selber und erhielt riesigen Applaus. Erste Entwürfe der Komposition entstanden bereits 1861 im Gedenken an Robert Schumann. Nach dem Tod seiner Mutter 1865 beschäftigte er sich wieder mit dem unvollendeten Werk. Johannes
Brahms folgte nicht der deutschen Übersetzung der lateinischen Totenmesse, sondern stellte Bibeltexte frei zusammen. In einem Brief Karl Reinthaler gegenüber äußerte Brahms, dass der Titel „Deutsches Requiem“ eigentlich falsch sei, es müsse besser „Menschliches Requiem“ heißen:
„Was den Text betrifft, so will ich bekennen,dass ich recht gern auch das „Deutsch" fortließe und einfach den „Menschen" setzte“. Mit der musikalischen und technisch anspruchsvollen Komposition ist Johannes Brahms ein überkonfessionelles, frei religiöses Werk „der Trauer und des Trostes“ gelungen, eine Botschaft von der allumfassenden Liebe und Menschlichkeit. 

Auch in Felix Mendelssohn Bartholdys 1837 entstandenen Psalmkantate op. 42 „Wie der Hirsch schreit“ drückt sich ein tief empfundenes Bild von Sehnsucht und Suche nach Gott aus, das in Trost und Gottvertrauen Erfüllung findet. Das populäre und schon zu Lebzeiten des Komponisten häufig aufgeführte Werk bezeichnete Robert Schumann als „die höchste Stufe, die er [Mendelssohn]
als Kirchenkomponist, ja die neuere Kirchenmusik überhaupt, erreicht hat“. 

In den Seitenschiffen wird das Konzert mit Beamern auf Leinwände übertragen, um möglichst vielen Zuhörern Sicht geben zu können.