FÜR IHRE SICHERHEIT
Zu Ihrer Sicherheit und der weiteren Eindämmung des Coronavirus finden alle Veranstaltungen unter Einhaltung der aktuellen gesetzlichen Vorschriften statt: Die jeweiligen Veranstalterinnen und Veranstalter tragen Sorge, dass die Hygienemaßnahmen stets überwacht und eingehalten werden.
Johnny La Marama

Derzeit sind keine Tickets für Johnny La Marama im Verkauf.

* Angaben sind erforderlich

Information zur Veranstaltung

Johnny La Marama ist eine Band aus Berlin. Der finnische Gitarrist Kalle Kalima, der New Yorker Bassist Chris Dahlgren und der deutsche Schlagzeuger Eric Schaefer tragen aus drei Himmelsrichtungen Dutzende von musikalischen Vorlieben und Erfahrungen zusammen. Doch im Gegensatz zu zahlreichen anderen Projekten im weiten Umfeld der Berliner Jazz-Szene, ergeben die drei Musiker eine richtige Band. Eine Band, in der es viel Spontanes, aber wenig Zufälliges gibt. Johnny La Marama ist kein Trio im klassischen Sinne, sondern ein intuitives Ganzes. Ihre Stücke kann man begreifen als urbane Blues Grotesken. Urban wegen dem Noise und der offenen und unterschwelligen Hektik der Tracks, Blues wegen der Gitarre und dem nächtlichen Flair der Stücke, und ein Humor, der weniger zum Lachen zwingt als zum Schmunzeln auffordert.

Doch der faszinierend zwielichtige Charme von Johnny La Marama geht ja nicht allein von der Musik aus. So virtuos alle drei Groove- und Klangzauberer ihre Instrumente und musikalischen Idiome beherrschen, so meisterhaft jonglieren sie auch mit Attitüden und Platitüden. Zuweilen ist man an alte Comics im Stile von Will Eisners „Spirit“ erinnert, anderes ruft Film Noirs aus den Vierzigern, Surfsounds und abgestandene amerikanische Krimiserien aus den Sechzigern oder Schweinerock aus den Siebzigern wach. So hat Johnny La Marama eine sehr individuelle Art gefunden, mannigfache Anachronismen im Hier und Jetzt zu bündeln.

Johnny La Marama ist eine Band und zugleich viel mehr. Johnny La Marama ist ein Abenteuer, eine Geschichte, ein bittersüßer Traum, eine unerfüllbare Sehnsucht, ein genussvolles Bekenntnis zur Maßlosigkeit, die ideale Schnittmenge aus Übertreibung und Understatement, eine stilvolle Geschmacklosigkeit, ein Schaumbad in der Fiktion, ein zeitloses Irgendwo im Nirgendwo und doch auch der Soundtrack zum ganz alltäglichen Einerlei von Aufbruch und Rückkehr.