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Bild: Jörg GudzuhnBild: Jörg Gudzuhn
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Information zur Veranstaltung

1945 – Nachkriegszeit. Die Waffen schweigen, man sehnt sich nach Ruhe, aber man bekommt sie nicht. Die Lesung verzichtet auf viele große Namen. Statt dessen der Hin-weis auf zu Unrecht vergessene Berliner Autoren: Auf den heute völlig unbekannten Hans Kasper, der in der direkten Nachkriegszeit als brillanter Kolumnist und Glossen-schreiber des "Tagesspiegel" und "Kurier" galt, auf den ebenso vergessenen Heinz Ul-rich, der zu den frühen Mitgliedern der Gruppe 47 um H. W. Richter gehörte, und mit gro-ßem Erfolg auf den ersten Tagungen der Gruppe seine grotesken Offenbarungseide der Nachkriegsgesellschaft vortrug. Schließlich sei noch an Horst Lammer erinnert, dessen satirische Gedichte "Das tausendjährige Reich" noch während des Krieges geschrieben und 1946 im Aufbauverlag Berlin erschienen sind, auch seine, im Osten oft gespielten Kabaretttexte "Höllenparade. Eine Revue, bevor er 1951 die DDR verließ.

Schauspieler Jörg Gudzuhn (Der letzte Zeuge, Polizeiruf 110) studierte an der Hoch-schule Ernst Busch in Berlin. Er wurde 2000 mit dem Adolf-Grimme-Preis ausgezeichnet und ist Träger des Goethe-Preises der Stadt Berlin. In diesem satirisch-kabarettistischen Programm hebt er literarische Schätze, die die gro-teske, aber auch sehr menschlich anrührende Zeit der Nachkriegsjahre widerspiegeln.