Bild: Jubiläumskonzert 200 Jahre HZGBild: Jubiläumskonzert 200 Jahre HZG
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Information zur Veranstaltung

Im Jahr 2018 feiert das Hohenzollern-Gymnasium sein 200-jähriges Bestehen. Ein solch bedeutendes Jubiläum lenkt den Blick naturgemäß auf die zurückliegende Schulgeschichte. Im heutigen Festkonzert soll aber auch die vor uns liegende Zukunft thematisiert werden. Beide heute zu hörenden Werke stehen unter dem Thema einer großen Friedenssehnsucht. Der Wunsch nach Frieden: Ein Gedanke, der alle Menschen – gleich welcher Religion, Weltanschauung und Herkunft - als einigendes Band vereint. 

Der große Mittel- und Oberstufenchor des Hohenzollern-Gymnasiums wird von einem aus Eltern, ehemaligen Schülern, Lehrern und Freunden der Schule bestehenden Projektchor ergänzt. Den Orchesterpart übernimmt das Kammerorchester Sigmaringen. Die Solopartien werden von den Vokalsolisten Eli Parreno, Sarah-Lena Eitrich, Konstantinos Printezis und Prof. Clemens Morgenthaler des Landeskonservatoriums für Musik Feldkirch, der Partnerstadt Sigmaringens , übernommen. 

Der aus Sigmaringen stammende, ehemalige Schüler des Hohenzollern-Gymnasiums Florian Stricker schrieb sein Werk „Da pacem, Domine“ für die Festkonzerte zum 200-jährigen Bestehen seiner ehemaligen Schule. Das Werk für Solosopran und Streicher nimmt den Text der gregorianischen Antiphon „Da pacem, Domine, in diebus nostris“ auf und übersetzt ihn in die persönliche Tonsprache Strickers.

Das Werk „The Armed Man: A Mass For Peace“ (Der bewaffnete Mann: Eine Messe für den Frieden) scheint geradezu prädestiniert für die Festkonzerte anlässlich der Feierlichkeiten zum 200-jährigen Bestehen des Hohenzollern-Gymnasiums. Der 1944 in Wales geborene Karl Jenkins, ein Komponist an der Schnittstelle von Klassik, Pop und Jazz, komponierte seine Friedensmesse im Jahr 2000 anlässlich der Jahrtausendfeier und widmete sie den Opfern des Kosovo-Krieges.
Das Werk vereint den traditionellen christlichen Messetext mit Elementen anderer Religionen und freier Dichtung und steht unter der großen Vision einer friedlichen Zukunft für die Welt. Musikalisch basiert das Stück auf der Tradition der europäischen Kirchenmusik, schließt aber auch Stilmittel von Pop und Jazz mit ein.