Bild: Julia Schröder
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Information zur Veranstaltung

Julia Schröder 


Ein freudiges Wiederhören in Lindau mit der charismatischen Geigerin Julia
Schröder als Primaria großer Kammermusik verspricht dieses Konzert.

Ihr Interesse zielt auf alles, was die Geige kann, modernes oder barockes Violinspiel und auch allerhand stilistische „Nebengleise“ wie der Tango und die Improvisation ziehen sie an. Als Konzertmeisterin diverser namhafter Ensembles zeigte sie zudem, wie gut sie es versteht, ihre Mitmusiker von ihren Ideen zu überzeugen und so auf eine musikalisch faszinierende Reise zu führen. Für Streichtrios ist Haydn nicht gerade bekannt, er nennt sie bescheiden „Terzetti“. Haydn gilt als Schöpfer des Streichquartetts und zeigt sich genial in beiden Formaten, die Quartette jedoch liebte er offensichtlich mehr, von denen er zehnmal mehr schrieb als Streichtrios.
„Ungeliebt“ im eigenen Land musste Franz Berwald sich fühlen,konnte er sich doch erst gegen Ende seines Lebens einer gewissen Reputation in seinem Vaterland Schweden sicher sein. Sein Septett knüpft naheliegend an das übergroße Vorbild Beethovens an. Die solistische Violine, das kecke Trio und der Farbwechsel zwischen perlender Kammermusik und sinfonischen Dimensionen ähneln sich. Beethoven komponierte in jungen Jahren das bekannteste Septett überhaupt. Dessen unverwüstlicher Erfolg störte ihn bisweilen, jedoch waren entsprechende Klagen sicherlich nicht frei von Koketterie. Ungeliebt geht anders.

Programm:
Joseph Haydn: Streichtrio op. 53, Nr. 2, B-Dur, Franz Berwald: Septett B-Dur
Ludwig van Beethoven: Septett Es-Dur, op. 20

Mit:
Julia Schröder (Violine), Katja Polin (Viola), Mara Miribung (Cello), Daniel Szomor (Kontrabass), Carles Cristobal (Fagott), Konstantin Timokhine (Horn), Francesco Spendolini (Klarinette)