Bild: Julio César Iglesias UngoBild: Julio César Iglesias Ungo
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Information zur Veranstaltung

Julio César Iglesias Ungo

Der junge Tänzer und Choreograf Julio César Iglesias Ungo geht in seinem neuen Stück der Komplexität von Beziehungen nach. Was macht sie aus, diese Verbindungen zwischen Menschen, diese Selbstverständlichkeit von Beziehungen? Wie kommen sie zustande, was halten sie aus? Zusammen mit fünf Tänzern und Live-Musik von Niko Hafkenscheid hinterfragt er eingespielte Muster: Selbstverständlichkeiten geraten ins Wanken, Beziehungen im Allgemeinen, zwischen Darstellern, zwischen Bühne und Publikum, werden in den Blick genommen. Wie weit kann man gehen, bis der Draht reißt? 

Julio César Iglesias Ungo studierte an der nationalen Tanzakademie in Havanna zeitgenössischen Tanz und war Mitglied der nationalen Tanzkompanie Kubas.
Als Tänzer arbeitete er in zahlreichen internationalen Ensembles in Europa und Lateinamerika, u. a. mit Samir Akika und zuletzt bei Ultima Vez des belgischen Choreografen Wim Vandekeybus. Als Choreograf hat er u.a. für das Renegade Theater und das Schauspielhaus Bochum Stücke entworfen und erhielt gerade den Zuschlag für eine Auftragsarbeit für das Nederlands Dans Theater. Sein dynamischer Stil als Tänzer findet sich auch in seinen choreografischen Arbeiten wieder, die sich durch eine hohe Physis und eine experimentelle Tanztheater-Ästhetik auszeichnet.

Die neue Produktion erarbeitet er in Kooperation mit der spanischen Kompanie La Macana, die von Alexis Fernández und Caterina Varela gegründet wurde. La Macana ist als Kollektiv organisiert und erarbeitet viele Projekte gemeinsam mit verschiedenen internationalen Partnern. (Quelle Text+Bild: tanzhaus-nrw.de)