Junge Konzerte - "Opium und Hexensabbat" Tickets - Frankfurt am Main, Alte Oper

Event-Datum
Mittwoch, den 24. Januar 2018
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Opernplatz 1,
60313 Frankfurt am Main
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Jugend- und Sozialamt der Stadt Frankfurt am Main (Kontakt)

Nur für Jugendliche bis 21 Jahre (mit Altersnachweis) und Ältere unter Vorlage eines gültigen Schüler-, Studenten- oder Ausbildungsnachweises.

Begleitkarten für Erwachsene dürfen wenigstens im Verhältnis 1:1 (mindestens 1 Jugendlicher pro Erwachsener) gebucht werden.

Bei Klassenbestellungen ab 20 Personen erhält die Aufsichtsperson eine Freikarte -diese ist unter 069 155 2000 buchbar. Ab 30 Personen erhält die zweite Aufsichtsperson ebenfalls eine Freikarte.

Hat der Jugendliche seine Bestellung bereits getätigt und benötigt nun noch eine einzelne Begleitkarte für Erwachsene,...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 17,00 EUR
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Bild: Junge Konzerte des hr-Sinfonieorchesters
Andrés Orozco-Estrada | Dirigent
Hector Berlioz | Symphonie fantastique

Im Jungen Konzert am 24.01.2018 kommt es zu einer Änderung: Das ursprünglich vorgesehene Programm »Vom Sinn des Lebens« mit Charles Ives' »The Unanswered Question« und Gustav Mahlers 4. Sinfonie muss aus produktionstechnischen Gründen an dieser Stelle leider entfallen.

Stattdessen werden Andrés Orozco-Estrada und das hr-Sinfonieorchester unter dem Titel Opium und Hexensabbat die Symphonie fantastique von Hector Berlioz präsentieren.

Bekanntermaßen liegen in der Kunst Genie und Wahn oft eng beieinander. Ein eindrucksvolles Beispiel liefert in diesem Jungen Konzert der junge französische Romantiker Hector Berlioz. Von der unerfüllten Liebe zu einer irischen Shakespeare-Schauspielerin getrieben, schuf er in der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts ein epochales Werk voller Poesie, Dramatik und Drastik. Im Zentrum seiner quasi-autobiografischen »Symphonie fantastique« stehen dabei die Wünsche, Fantasien und Wahnvorstellungen eines Künstlers, der einer enttäuschten Liebe wegen zum Opium greift und die schrecklichste Visionen durchlebt. So träumt er, er habe die Frau, die er liebte, getötet, sei zum Tode verurteilt und helfe bei seiner eigenen Hinrichtung. Schließlich findet er sich bei einem Hexensabbat wieder, inmitten einer abscheulichen Schar von Geistern, Hexen und Ungeheuern, die sich zu seiner Totenfeier versammelt haben. Voller Abgründe, Schrecken und Obsessionen sind die musikalischen Bilder, die Berlioz in dieser berühmten Sinfonie entwirft. Dass der egozentrische Tonmaler aus Frankreich mit seiner effektreichen Instrumentation und unkonventionellen Formensprache der Welt damit zugleich ganz neue Ausdruckssphären erschloss und die Tore öffnete zu einem neuen musikalischen Zeitalter, gerät dabei fast zu einer Nebensache.
Bild: Alte Oper Frankfurt

Seit ihrer Wiedereröffnung am 28. August 1981 ist die Alte Oper aus dem Frankfurter Kulturleben nicht mehr wegzudenken.
Darüber hinaus hat sich das Konzerthaus einen festen Platz im internationalen Musikleben erobert. Frankfurter Bürgersinn ist es zu verdanken, dass das spätklassizistische Gebäude wieder aufgebaut werden konnte. Abend für Abend gibt es in dem für seine hervorragende Akustik gerühmten, mit Mahagoniholz ausgekleideten Großen Saal (2450 Plätze) sowie im Mozart Saal (720 Plätze) ein breites Spektrum an Veranstaltungen mit internationalen Ensembles und Solisten: Sinfonie- und Kammerkonzerte, Liederabende, Alte und Moderne Musik, aber auch Jazz, Rock und Pop, Leichte Muse, Kabarett oder – im Sommer sowie in der Weihnachtszeit – en suite-Veranstaltungen mit Tanz, Musicals und Kinderprogrammen.

(Foto: alteoper.de)

Alte Oper, Frankfurt am Main