Bild: Justus Frantz - MDR Musiksommer
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Information zur Veranstaltung

PHILHARMONIE DER NATIONEN
JUSTUS FRANTZ DIRIGENT
KSENIA DUBROVSKAYA VIOLINE

LUDWIG VAN BEETHOVEN OUVERTÜRE NR. 3
C-DUR ZUR OPER »LEONORE« OP. 72A
FELIX MENDELSSOHN BARTHOLDY KONZERT FÜR VIOLINE UND ORCHESTER E-MOLL OP. 64
ANTONÍN DVORÁK SINFONIE NR. 9 E-MOLL OP. 95

»Let’s make music as friends« – Musikmachen unter Freunden: 27 € So lautet das ebenso simple wie sympathische Credo der Philharmonie der Nationen. Doch was wie ein Understatement daherkommt, ist seit mehr als 20 Jahren ein Unternehmen mit Leuchtturmcharakter. Musik heißt die Überzeugungskraft, die die Musiker in diesem Ausnahmeorchester miteinander verbindet. Beim MDR MUSIKSOMMER gehört das Gastspiel von Justus Frantz und der Philharmonie der Nationen inzwischen fest in den Konzertkalender. Dabei stehen in dieser Saison Werke auf dem Programm, die von Völkerverständigung selbst einiges zu berichten haben. Die Kronzeugen an diesem Abend in Freyburg: der Freiheitskämpfer Ludwig van Beethoven, der Europäer par excellence Felix Mendelssohn Bartholdy und der musikalische Weltbürger Antonín Dvorák.

Gefragt nach seiner Herzensheimat, hätte Antonín Dvorák in vollster Inbrunst »Böhmen« geantwortet. Dennoch wagte er den Schritt über den großen Teich und nahm in den 1890er Jahren die Herausforderung an, Amerika Wege zu einer eigenen Nationalmusik aufzuzeigen. Das Ergebnis: eine der berühmtesten Sinfonien schlechthin – die monumentale Sinfonie »Aus der Neuen Welt«. Dvorˇák krönte damit sein sinfonisches Schaffen und zeigte sich als großer Melodiker von schier unerschöpflicher Fantasie. Die Philharmonie der Nationen stellt dieser zwischen Alter und Neuer Welt changierenden Sinfonie zwei weitere Meisterwerke zur Seite und zelebriert mit Beethoven, Mendelssohn und Dvorák ein Programm, das wie das Ausnahmeorchester selbst von Freiheit und Völkerverständigung berichtet.