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KOOKgala

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Information zur Veranstaltung

Der Verlag kookbooks versteht sich als ein Labor für Poesie als Lebensform, deren Praxis weit über das Vorlegen von Büchern hinausreicht. Das meint, nicht bloß Bücher, sondern die Bedingungen mit herzustellen und zu verändern, unter denen Dichtung heute überhaupt entstehen, wachsen und wirken kann. Insofern verwertet kookbooks nicht einfach Rechte an Werken, sondern arbeitet dafür, deren Schaffung zu ermöglichen, zu befördern und ihnen schönstmögliche Gestalt zu geben.
Da jedoch ein beträchtlicher Teil der damit verbundenen Tätigkeiten vom heute gängigen Verständnis davon, was ein Verlag sei, nicht erfasst wird, ist ein erneuertes Verständnis davon nötig, was Unternehmungen wie kookbooks leisten: als Orte, die Kunst hervorbringen, nicht Waren; die andere Lebensräume und Wirklichkeiten erzeugen können, nicht sich der vermeintlich einen beugen und allenfalls Nischen darin besetzen. Und weil Kunst nicht in der Ordnung des Marktes aufgeht, braucht Kunst Mäzene, nicht Investoren! Investoren geben Geld, um am Ende mehr Geld herauszubekommen. Mäzene geben etwas dafür, dass etwas entstehen kann, auch wenn sie noch nicht genau wissen, was es wird, außer dass es Kunst wird.
Um auf diese Zusammenhänge aufmerksam zu machen und der prekären Wirtschaftslage von kookbooks entgegenzuwirken, wurde die Aktion und Kampagne „Kunst braucht Mäzene“ ins Leben gerufen. Diese läuft bis zum 1.3.2009 und wird mit einer Gala in den Sophiensaelen beschlossen – mit Lesungen, Konzerten und einer großen Schlussauktion.

Mit Lesungen u.a. von Jörg Albrecht, Jan Peter Bremer, Elke Erb, Daniel Falb, Martina Hefter, Thomas Hettche, Katja Lange-Müller, Ulrich Peltzer, Tilman Rammstedt, Monika Rinck, Jochen Schmidt, Ulf Stolterfoht, Jan Wagner.

Musik u.a. von Susie Asado, Jan Böttcher (Herr Nilsson), Fön – Texte an Musik (Michael Ebmeyer, Bruno Franceschini, Tilman Rammstedt, Florian Werner), Kat Frankie, Christiane Rösinger (Britta), Shorz (Howard Katz, Matthias Herrmann). (Kulturkurier)