Bild: Kammerchor Libera Voce
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Information zur Veranstaltung

Kammerchor Libera Voce
Johannes Brahms op. 45: Ein deutsches Requiem 

Dieter Lorenz, Bariton, Marie Angona, Sopran und Andreas Cavelius und Reimara Maasen am Flügel für 4 Hände
Leitung: David Neil Nethen
Brahms orientierte sich bei diesem Requiem nicht am traditionellen Kanon der Texte einer Totenmesse, sondern wählte solche Texte des Alten und Neuen Testamentes, in denen der Trost der Hinterbliebenen im Mittelpunkt steht. Er gestaltete sein Deutsches Requiem somit nicht als Trauermusik, sondern zum Trost derer „die da Leid tragen“ – also für die Lebenden. So kann das Werk von seiner Anlage her auch eher als Oratorium bezeichnet werden – wenn auch die dazu gehörige dramatische Komponente fehlt. 
Dieser Verzicht auf die liturgische Bindung in seinen geistlichen Werken kennzeichnet Brahms` Schaffen als autonome Kunst – ein Phänomen der Säkularisierung, welche im 19. Jahrhundert zunehmend an Bedeutung gewann.
Clara Schumann schrieb in einem Brief an Johannes Brahms, nachdem sie die Noten des 6. und 7. Satzes von ihm erhalten hatte: „….sagen muss ich dir noch, dass ich ganz und gar erfüllt bin von deinem Requiem, es ist ein ganz gewaltiges Stück, ergreift den Menschen in einer Weise wie wenig anderes. Der tiefe Ernst, vereint mit allem Zauber der Poesie, wirkt wunderbar, erschütternd und besänftigend.“
Der Kammerchor Libera Voce e.V. ist ein überwiegend junges gemischtes Vokalensemble. Es ging hervor aus dem „Kammerchor der Chorakademie Kempen“ und erlebte im August 2016 eine Neugründung unter dem Namen Kammerchor Libera Voce e.V. Seit dem Bestehen des Kammerchores hat David Neil Nethen die Chorleitung inne.
Der Kammerchor Libera Voce widmet sich der Chorliteratur verschiedenster Epochen auf gehobenem musikalischem Niveau. Stilistische Vielfalt sowie musikalisch sorgfältige, detaillierte Erarbeitung haben im gemeinsamen Musizieren hohe Priorität.
Das breitgefächerte Repertoire reicht von A-capella-Stücken des Barock bis hin zu Kompositionen der Moderne. Neben geistlicher und weltlicher Chormusik unterschiedlicher Stilrichtungen gehört auch Anspruchsvolles der „leichten Muse“ dazu.