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Bild: Karin RabhanslBild: Karin Rabhansl
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Information zur Veranstaltung

KARIN RABHANSL hat ihre Seele an den Teufel verkauft. Zumindest hat es sich gelohnt: „Tod & Teufel“, das vierte Studioalbum der Sängerin und Gitarristin aus dem niederbayerischen Trautmannsdorf, ist eine Mörder-Scheibe geworden: Leichtfüßig grenzüberschreitend, frei von jeglicher Befindlichkeitssäuselei und weder Kaff noch Großstadt (weil du das Mädchen zwar aus dem Wald, aber den Wald nicht aus dem Mädchen kriegst). „No fillers just killers“, wie man in KARINs Heimatdorf unweit von Passau zu sagen pflegt. Oder wie es die Menschen in ihrer derzeitigen Wahlheimat Nürnberg auszudrücken pflegen: „Liederbayern strikes back!“

Zugegeben: „Tod & Teufel“, die neue LP/CD von KARIN RABHANSL, ist ein wenig sinister geraten. Ein düsteres Rockalbum mit krummen Taktarten und allerlei Geschrei. Eine Dämonenplatte. Ging es auf den bisherigen RABHANSL-Scheiben vorwiegend um eigene Geschichten, so ist die Ringelprinzessin diesmal abgetaucht in die Abgründe und Untiefen der menschlichen Seele. Die Frau von der Brotniederlage* erzählt von Werwölfen und Irrlichtern, über Alter, Einsamkeit, Stalker, Organhandel, faust’sche Vertragsangebote und darüber, dass man es eh keinem Recht machen kann auf dieser Welt.

„Wenn’s dir a Freid mocht, warum zum Deife schaust so schwoaz?“

Im Prinzip ist das, was da auf „Tod & Teufel“ zu hören ist, gepflegter Heimatblues, der sich geschickt zu tarnen weiß: mal als energische, orgelgetriebene Rocknummer („Wenn I doad bin“, „Haut“ , „Dieses Heulen“), mal als zornige Punkrock-Eruption („Auseinander“) und mal als todtraurige Winterballade („Aloa“, „Hoam“). Auf dem Album finden sich verwunschene Soundcollagen („Lichtal“), unterkühlte Indie-Nummern („Preiskampf“) und perfide Schieber als Quasi-Walzer mit herrlich ungraden Takten („Sie“).

KARIN RABHANSL auf Tour mit „Tod & Teufel“ – die Frage lautet wie immer
„Seid’s dabei?“