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Karin Smirnoff & Erika Fatland Tickets - Hamburg, Literaturhaus Hamburg

Event-Datum
Montag, den 22. November 2021
Beginn: 18:30 Uhr
Event-Ort
Schwanenwik 38,
22087 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Literaturhaus Hamburg (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt sind neben Mitgliedern des Literaturhaus-Vereins: Schüler, Studierende, Schwerbehinderte, Sozialhilfeempfänger und Arbeitssuchende sowie Inhaber der NDR Kultur-Karte.
Ticketpreise
ab 12,00 EUR und Ermäßigungen *
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Bild: Literaturhaus Hamburg - Livestreams
Im Rahmen der Nordischen Literaturtage 2021:

KARIN SMIRNOFF (SE)

Zum Auftakt der Nordischen Literaturtage 2021 sind Karin Smirnoff, die große Entdeckung der zeitgenössischen schwedischen Literatur, und Erika Fatland, eine der interessantesten Autorinnen Norwegens, zu Gast. Smirnoffs Protagonistin kehrt in ihr Heimatdorf Smalånger zurück, das sie zunächst wieder fortzustoßen scheint. Komplizierte alte und neue Beziehungen, ein rauer Umgang, ein aufreibender Job als Altenpflegerin – doch Jana Kippo bleibt, stellt sich dem neuen Fremdsein einerseits und den Dämonen ihrer Vergangenheit andererseits. Sie bleibt für Bror, ihren Zwillingsbruder, der mit seiner Sucht und den Schatten einer vergangenen Liebe kämpft. In einer Sprache ohne Satzzeichen, ohne Atemholen, stürzt man hinein in die Janakippowelt, die im Original dem Dialekt der Heimatregion Smirnoffs in Nordschweden nahekommt und von Ursel Allenstein gekonnt ins Deutsche übertragen wurde. »Mein Bruder« (Hanser Berlin) ist das späte Debüt der Autorin. Zwei weitere Bände über die starke und facettenreiche Figur Jana Kippo sind bereits in Schweden zu großen Erfolgen erwachsen.

Moderation: Grit Thunemann
Deutsche Lesung: Julia Wieninger

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ERIKA FATLAND (NO)

Nach Smirnoffs literarischem Ausflug in die nordschwedische Provinz führt uns Erika Fatland in das höchste Gebirge der Welt. Die norwegische Autorin und Sozialanthropologin schrieb bereits von ihren Reisen durch das wilde »Sowjetistan« und entlang der russischen Grenze; jetzt folgt »Hoch oben – Eine Reise durch den Himalaya« (Suhrkamp; Übersetzung: Ulrich Sonnenberg). Es ist kein Bericht von anstrengenden Bergtouren und persönlichen Grenzerfahrungen. Im Gegenteil: sie erzählt von den Menschen, die unter den widrigsten klimatischen Bedingungen und in einer der ethnisch vielfältigsten und politisch konfliktreichsten Weltregionen leben. Fatland, die acht Sprachen spricht, reist von Pakistan nach Myanmar, über Nepal, Indien, Tibet und Bhutan. Kenntnisreich verwebt sie historisches, politisches und geografisches Fachwissen mit einzelnen Schicksalen und ihren individuellen Eindrücken zu einer mitreißenden fast 700 Seiten starken Reportage. Sie regt an, zu diesen Gegenden, die uns größtenteils noch unbekannt sein werden, in Beziehung zu treten.

Moderation: Ulrich Sonnenberg

Eröffnungsabend mit Grußworten von Jana Schiedek, Staatsrätin der Behörde für Kultur und Medien, und Nina Katarina Karlsson, Botschaftsrätin für kulturelle Fragen, Schwedische Botschaft.
Bild: Literaturhaus Hamburg

Von António Lobo Antunes bis Feridun Zaimoglu, von A. L. Kennedy bis John Banville: Seit 1989 ist die weiße Villa am Schwanenwik auf der Uhlenhorst Heimat für Nobelpreisträger und Nachwuchsautoren, für Künstler und Theaterleute, für Philosophen und Diskutierfreudige – eben für alle, denen die Literatur mehr als eine nette Freizeitbeschäftigung ist.

Doch nicht nur Autoren und Autorinnen der ganzen Welt, sondern gerade auch das Publikum liebt die gastfreundliche Atmosphäre, das anregende Klima und das anspruchsvolle literarische Programm im wunderbar restaurierten spätklassizistischen Haus an der Außenalster.