Bild: Katharina AdlerBild: Katharina Adler
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Information zur Veranstaltung

Sie ist eine der bekanntesten Patientinnen des 20. Jahrhunderts: Dora, das jüdische Mädchen mit der »petite hystérie«, das es wagte, die Behandlung bei Sigmund Freud vorzeitig abzubrechen. Dass es sich bei dieser widerständigen Person um die eigene Urgroßmutter handelte, erfuhr Katharina Adler erst nach und nach. In der Erinnerung der Nachwelt kam Dora, die mit wirklichem Namen »Ida« hieß, zu zweifelhaftem Nachruhm, wurde mal als Heldin, mal als Opfer stilisiert. »In mir wuchs der Wunsch, dieses Bild zu ergänzen, ihm etwas entgegenzusetzen«, so Katharina Adler. Und so erzählt sie die Geschichte von »Ida«, wie sie wirklich war: als ein Leben zwischen Welt- und Nervenkriegen, Exil und Erinnerung.