Katja Riemann liest aus "Die Welt von gestern - Erinnerungen eines Europäers", von Stefan Zweig Tickets - Ulm, Stadthaus Ulm

Event-Datum
Samstag, den 07. Juli 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Münsterplatz 50,
89073 Ulm
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Donaubüro Ulm/Neu-Ulm gemeinnützige GmbH (Kontakt)

Ermäßigte Karten werden vergeben an Schüler, Auszubildende, Studenten, Freiwilligendienstleistende bis zum vollendeten 30. Lebensjahr sowie an Schwerbehinderte gegen Vorlage eines gültigen Ausweises. Bei Schwerbehinderten mit dem Zeichen "B" erhält die Begleitung eine ermäßigte Karte.
Ticketpreise
ab 12,00 EUR und Ermäßigungen
Weitersagen und mit Freunden teilen
Bild: Internationales Donaufest
Die Erinnerungen des 60-jährigen Österreichers zeigen Glanz und Schatten über Europa bis zum Sonnenuntergang, bis zu Hitlers Machtausübung. Bis Europa „sich zum zweiten Mal selbstmörderisch zerfleischte im Bruderkriege“. Stefan Zweig (1881-1942) hat „Die Welt von gestern“ als Zeitzeuge aufgezeichnet und dabei das Schicksal seiner Generation festgehalten. Er hat mit diesem Buch, weit über das Persönliche hinaus, ein Kompendium der geistigen Welt in der ersten Hälfte unseres Jahrhunderts erstellt. Ein Literat von Weltruhm, einer der ersten großen Europäer, beschreibt Bilder einer Epoche, die so eng mit seinem persönlichen Schicksal verknüpft war.
Bild: Stadthaus Ulm

Informationen über das Stadthaus in Ulm:
 
Mit dem Abriss eines sanierungsbedürftigen, ehemaligen Klostergebäudes aus dem 13. Jahrhundert war 1874 auch der Wunsch nach einer Aufwertung des Ulmer Münsters verbunden. Die Kathedrale sollte den Platz alleine beherrschen. 1890 schließlich war die Aufstockung des Turmes zum höchsten Kirchturm der Christenheit vollendet. Die nächsten hundert Jahre aber stritt die Bürgerschaft, stritten Kommunalpolitiker, Architekten und Stadtgestalter über den richtigen Rahmen und Bauwerke, die in Dialog treten können mit dem nunmehr wie verloren auf dem sehr weitflächigen Platz stehenden Ulmer Münster. Nach vielen gescheiterten Versuchen lobte Ulm 1986 noch einmal einen Wettbewerb aus. Es sollte endlich der letzte werden, der die Lösung bringt. Am 15. November 1986 entschied sich das Preisgericht für den Entwurf des New Yorkers Richard Meier. Ein Sturm der Entrüstung brach los. Jahrelang debattierte die Bürgerschaft mit demokratischer Leidenschaft über Architekur. Unterstützt wurde der "Richard-Meier-Bau" von der großen Mehrheit des Gemeinderats, vom Kirchengemeinderat, vom Münsterbaumeister, vom Präsidenten des Landesdenkmalamtes, von hochrenommierten Architekturkritikern und vielen mehr. Ein Bürgerentscheid - es gab rund 3000 mehr Neinstimmen als Befürworter - scheiterte 1987, weil das Quorum nicht erreicht wurde. Heute ist das Stadthaus aus der Mitte Ulms nicht mehr wegzudenken
 
(Text und Foto: stadthaus.ulm.de)
 

Stadthaus Ulm, Ulm