Bild: Klangsteine – eine Begegnung mit dem ewigen Gedächtnis der Erde | Ensemble LätareBild: Klangsteine – eine Begegnung mit dem ewigen Gedächtnis der Erde | Ensemble Lätare
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Information zur Veranstaltung

Ensemble Lätare: Andrea Fessmann (Gesang), Klaus Fessmann (Klangsteine), Lisa Schöttl (Hackbrett), Eugen Bazijan (Violoncello), Alpirsbacher Kantorei,
Carmen Jauch (Orgel), Winfried Leibold (Klangsteine)
Lichtgestaltung und Lichttechnik: Matthias Zizelmann
Orgelverfahrung
in der Pause: Bewirtung im Kreuzgang
Konzeption: Carmen Jauch und Prof. Klaus Fessmann

Stein ist lebendige Materie. Sie ist eine Musik der Erde, das in Klang geformte Gedächtnis dieser Materie, jenseits aller Spekulation oder Verklärung. Sie wird oft als Musik voller Geheimnisse bezeichnet, denn sie ist schwerelos, jenseits der Zeit, hat ihre eigene Kraft und Wirkung und ist keiner Kultur zugehörig. Wenn Prof. Feßmann seine speziell gefrästen Steine mit den Händen in Schwingung versetzt, verlieren sie alle Starrheit, pulsieren im Raum und wecken das Gedächtnis der Erde. Die steinerne Polyphonie lässt schwebende Klangwolken vorüberziehen, archaisch und neu zugleich. Es ist eine Musik, die Spieler wie Hörer geradezu physisch erfasst. In der Klosternacht erklingen die Klangsteine im Zusammenspiel von Kirchenraum, Instrumenten Stimmen und Licht. Die Alpirsbacher Orgelskulptur tritt mit den Klangsteinen in Zwiesprache und auch die Alpirsbacher Kantorei gestaltet das Klang-Raum-Licht-Erlebnis mit. Das Ensemble Laetare mit Hackbrett, Violoncello, Stimme und Klangsteinen verbindet die außergewöhnliche Klanglichkeit der Steine mit den alten Melodien der Gregorianik und eröffnet neue Klang- und Erfahrungsräume, die nicht nur das Ohr erreichen, sondern auch Herz und Seele berühren. Das Projekt, das Konzept und die Aufgaben von Laetare (lat.: „Freue Dich“) ist das Erinnern. Es ist ein Wiederanknüpfen an altes Wissen, altes Können, an die uralten Klänge. Der Laetare-Klang öffnet sich in eine andere Dimension des kammermusikalischen Musizierens. Neue Klanglinien werden gewebt, neue Farben entstehen, neue Räume werden geöffnet. Es entsteht eine eigene, faszinierende Musik, eine Musik der Sphären.