Kleiner Mann - was nun? Tickets - Hamburg, Ohnsorg-Theater Studio

Event-Datum
Freitag, den 27. März 2020
Beginn: 19:00 Uhr
Event-Ort
Heidi-Kabel-Platz 1,
20099 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Ohnsorg-Theater GmbH (Kontakt)

Schüler und Studenten erhalten auf Nachweis eine Ermäßigung von 50% auf die regulären Eintrittspreise.
Donnerstag ist Studententag - 9 Euro auf allen Plätzen.

Personen mit einem Behinderungsgrad ab 60% erhalten auf Nachweis eine Ermäßigung von 25% auf die regulären Eintrittspreise.

Eintrittskarten gelten als HVV-Fahrausweis: gültig für eine Hin- u. Rückfahrt zum/vom Theater am Tag der Vorstellung im Gesamtbereich des HVV.
Ticketpreise
ab 26,88 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Kleiner Mann - was nun - Ohnsorg Theater
Nach dem Roman von Hans Fallada

Der Verkäufer Johannes Pinneberg und seine Freundin Emma, genannt Lämmchen, erwarten ein Kind. Kurz entschlossen heiratet das Paar, auch wenn das Geld immer knapper und die Zeiten immer unsicherer werden. »Nur nicht arbeitslos werden«, sagt sich Pinneberg und strengt sich an. Doch die Krise ist stärker und die Gesellschaft wird härter.

»Was nun?« – Falladas Antwort auf die Frage der kleinen Leute ist Lämmchen, diese sanfte und tapfere Frau, die das Leben ihres verzweifelten Mannes beherzt in die Hand nimmt.

Warmherzig und voller Dramatik erzählt Hans Fallada in seinem Roman von einem Paar, das gegen alle Widerstände versucht, sich treu zu bleiben und die Hoffnung auf eine bessere Zukunft nicht zu verlieren – selbst dann nicht, als Pinneberg sich schließlich doch in das Millionenheer der Arbeitslosen einreihen muss.

In der zweisprachigen Bühnenfassung von Ayla Yeginer wird die Handlung von Berlin nach Hamburg verlegt. Pinneberg und Lämmchen sprechen in ihrer geschützten Welt Plattdeutsch, während die zunehmend unfriedliche und missgünstige Welt um sie herum das Hochdeutsche pflegt.

Und man fragt sich: Wer sind die kleinen Leute heute? Woran soll man glauben in einer Zeit, die geprägt ist von Unsicherheit und Krisen? Und wie kann es gelingen, sich treu zu bleiben und sein Glück nicht zu verraten … und falls doch – was nun?
Bild: Ohnsorg-Theater

Seit über 100 Jahren gehört es als feste Institution zu Hamburg: das Ohnsorg-Theater. Nicht zuletzt Stars wie Heidi Kabel oder Henry Vahl machten das Haus über die Grenzen Deutschlands hinaus bekannt. Das aktuelle Ensemble und Gaststars sorgen, ebenso wie die regelmäßigen hochdeutschen Fernsehausstrahlungen des Norddeutschen Rundfunks, weiter dafür, dass die Popularität nicht abreißt. Von 1996 bis 2017 lenkte Intendant Christian Seeler die Geschicke des Hauses und präsentierte stets aufs Neue einen breit gefächerten, abwechslungsreichen plattdeutschen Spielplan. Mit der Spielzeit 2017/2018 hat Michael Lang, langjähriger Intendant der Komödie Winterhuder Fährhaus, die Intendanz des Ohnsorg-Theaters übernommen. Er beweist, dass Volkstheater keinesfalls nur platte Unterhaltung sein muss: Der plattdeutsche Spielplan – nur das Weihnachtsmärchen wird auf hochdeutsch gespielt – variiert vom Singspiel über Charakterkomödien bis hin zum ernsten Schauspiel. Natürlich kommen zudem die allseits beliebten Ohnsorg-Klassiker nicht zu kurz.

Seit August 2011 ist das Ohnsorg-Theater in seiner neuen Spielstätte zuhause: dem Bieberhaus am Heidi-Kabel-Platz 1, direkt am Hauptbahnhof, mitten im Herzen von Hamburg. Nach bis dahin 75 Jahren in den Großen Bleichen hat sich mit dem Umzug ins Bieberhaus ein lang gehegter Wunsch nach neuen künstlerischen Möglichkeiten erfüllt. Sehr gute Erreichbarkeit, bessere Platzverhältnisse, eine erstklassige technische Ausstattung und die zusätzliche Studiobühne bieten hervorragende Perspektiven. Der attraktive Theaterneubau mit seinen großzügigen Foyerflächen und modernster Technik begeistert das Publikum und auch die neue Gastronomie bietet zeitgemäßen Komfort.

(Quelle Text und Bild: ohnsorg.de)