Bild: "Knitz und liederlich": Bedenkliches und Ergötzliches auf Schwäbisch - Zwei Blau-Preisträger auf der "Bühne onderm Balka"

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Information zur Veranstaltung

Zwei Sebastian-Blau- Preisträger in einem Programm:

2002 gewann Hanno Kluge einen nach dem verstorbenen Mundartdichter Josef Eberle alias Sebastian Blau benannten Preis beim Wettstreit der Literaten. 2004 erhielt Anton Tauscher die begehrte Auszeichnung beim Wettbewerb der Liedermacher. Seit vielen Jahren stehen beide auch gemeinsam auf der Bühne. Ihr Programm „knitz & liederlich“ dürfte an Vielfalt und Hintersinn kaum zu überbieten sein- und das Cafe-Bricklebrit sieht es als "Auszeichnung", dass diese beiden schwäbischen Sprachkünstler die "Bühne onderm Balka" bespielen.

Hanno Kluge, seit über 20 Jahren in der Mundart-Szene tätig, und Anton Tauscher, der virtuos aus seiner Western-Gitarre auch Banjo-Klänge zaubern kann, zeigen in einem schillernden Kaleidoskop die heimlichen und unheimlichen Begebenheiten im Ländle. Dabei schauen sie dem Volk nicht nur aufs „Maul“,
sondern auch tief ins Herz. So entstehen einprägsame Bilder aus dem Landstrich zwischen Alb und Heckengäu.

Leise und heitere Momente wechseln sich ab, reflektieren die Landschaft und die Seelen ihrer Bewohner. Die Beobachtungen sind „knitz" liederlich“, aber nie boshaft oder gar „unterhalb der Gürtellinie“. Die tiefe Verbundenheit mit der Heimat und mit den Menschen aufzuzeigen, ist das wichtigste Anliegen von Mundart und Tonart. „Nicht derbe Sprüche sorgen für schenkelklopfende Heiterkeitsausbrüche, sondern feine und zarte Zwischentöne. Heiter-besinnliche Beobachtungen und leise Schwaben-Philosophie schaffen eine angenehme Stimmung“, war nach einer Veranstaltung in der Zeitung zu lesen.

Und weil eine Beurteilung durch die Presse der Wahrheit oft näher kommt als die eigene Darstellung, hier noch zwei weitere Auszüge. Im Gäubote stand unter der Überschrift Wenn die Sprache die Haut streichelt: „Allerfeinste schwäbische Leckerbissen bekamen die Zuschauer in der Kulturscheuer von zwei Künstlern serviert, die unterschiedlicher kaum sein können.“ Sindelfinger Zeitung: „So geht das munter fort, zweieinhalb Stunden inklusive Pause, ohne dass je Ermüdungserscheinungen auftreten.“