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Information zur Veranstaltung

Köhler und Mohrs


Zwei am Klavier – beide mit eigenen Songs, beide mit deutschen Texten. Soviel zu den Gemeinsamkeiten. Im Übrigen verspricht das Aufeinandertreffen von Veras Kabinett aus Berlin und Tim Köhler aus Bamberg einiges an Kontrast und Abwechslung.
"Gewöhnlich geht anders" (MegaScene) oder auch "ungewöhnlich gut" (Folker) - so beschreiben Musikmagazine, was VERAS KABINETT alias Vera Mohrs selbst "Independent Kunstliedgut" nennt, und was sein Echo schon bis hinein in die Feuilletons von FAZ bis TAZ fand.
Eine gute Dosis Chanson hier, eine ordentliche Portion Pop dort, und dann plötzlich ein kleiner Ausflug zu schrägen Tönen bis hin zum Jazzigen – die studierte Komponistin und Pianistin versteht sich glänzend darauf, anspruchsvolle Ideen eingängig umzusetzen und mit teils ohrwurmtauglichen Elementen zu kombinieren. Der gelegentliche subtile Humor in den Texten und Mohrs geradezu mädchenhaft klare Gesangsstimme wirken dazu oft wie ein spannender Kontrapunkt. Mal geht es romantisch zu, mal dramatisch, mal bissig in diesem schillernden Gesamtpaket, an dem es viel Interessantes zu entdecken gibt, von dem man sich aber auch einfach nur ganz entspannt mitnehmen lassen kann.
Authentisch, ein wenig schnodderig und nur zu gerne melancholisch, so kommt TIM KÖHLER daher. Mit rauer Stimme, die ihm bisweilen den Vergleich mit Sven Regener einbringt, beschreibt er am Klavier Momentaufnahmen aus dem Zwischenmenschlichen. Die Gefühlslagen und Gemütszustände, von denen seine bildreichen Texte handeln, kann wohl jeder nachempfinden, aber nur selten jemand so in Worte fassen, dass sie derart ins Schwarze treffen.
Mit seinem ersten Album „also:“ sorgte der Bamberger gleich für allerhand Aufmerksamkeit (Folker: „Ein Name, den man sich merken sollte!“). Seither erntete er bereits einige Auszeichnungen wie etwa den Rhein-Main-Liedermacherpreis und schaffte es ins Programm einiger größerer Festivals. „Ganz groß!“, urteilten die Nürnberger Nachrichten nach seinem Auftritt auf einer der großen Bühnen des Bardentreffens und bescheinigten ihm, mit seinen Songs voll „unverkünstelter Poesie“ den Beweis geliefert zu haben, „dass auch ruhige Lieder Ecken und Kanten haben können.“