Konzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018 Tickets - Hamburg, Elbphilharmonie Kleiner Saal

Event-Datum
Donnerstag, den 08. November 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Platz der Deutschen Einheit 1,
20457 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Musikförderung classic e.V. (Kontakt)

Inhaber der NDR Kulturkarte erhalten eine Ermäßigung von 25% auf den regulären Eintrittspreis. Eine Kombination mit anderen Ermäßigungen ist ausgeschlossen. Die Karte ist an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen.
Ermäßigte Karten gelten für Schüler, Studenten, Azubis, Absolvierende eines freiwilligen Jahres, Erwerbslose und Gäste mit Behinderungen gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung, die an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen ist.
Das HVV-KombiTicket gilt am Veranstaltungstag von 0 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für die Hin- und Rückfahrt
zum Veranstaltungsort. Für...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 27,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hamburger Kammermusikfest International
"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Oscar Bohórquez, Violine
Gareth Lubbe, Viola
Claudio Bohórquez, Violoncello

Programm

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus der Kunst der Fuge (3-stimmige Fugen) für Violine, Viola und Violoncello BWV 1080

Astor Piazzolla (1921-1992)
Tango-Etüden für Violoncello solo Nr. 1 und Nr. 3
Tango-Etüden für Violine solo Nr. 2 und Nr. 6

Franz Schubert (1797-1828)
Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello B-Dur, D 471

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
aus der Kunst der Fuge (2-stimmige Fugen) für Violine und Violoncello BWV 1080

Peteris Vasks (1946)
"Gramata cellam" Das Buch in einer Bearbeitung für Viola solo Uraufführung 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018

Krzysztof Penderecki (1933)
Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (1991)

Gleich zwei Mal erklingen Johann Sebastian Bachs stilvolle Fugen in diesem Konzert. Der Pianist Glenn Gould hielt die Kunst der Fuge für eines der größten Werke der Musikgeschichte. „Bach habe zum Teil einen harmonischen Stil verwendet, der in seiner Kühnheit und kontrapunktischen Ausführung phasenweise an Wagner und darüber hinaus sogar an die Atonalität eines frühen Schönberg, mehr als 150 Jahre später, erinnere.“

Astor Piazzolla schrieb über seine Tango-Etüden: „Der Performer sollte die Akzente und Atmungen gut übertreiben und daher inspirierend sein, so die Tangos auf dem Bandoneon gespielt werden“. Der Cellist Claudio Bohórquez und der Violinist Oscar Bohórquez lassen den Tango nicht nur atmen, sondern performen ihn absolut authentisch.One wonders how to find “respiration” in the sounds of a cello.
Das Streichertrio B-Dur für Violine, Viola und Violoncello, D 471 hat Franz Schubert nicht zu Ende geschrieben. Trotz des nur einen vollständigen Allegro-Satzes gehört es zu den reizvollsten Miniaturen seiner Kammermusik. Charakteristisch sind dabei die tragende Melodieführung und die feinsinnige Modulation.
Der lettische Komponist Peteris Vasks gehört zu den meistaufgeführten Tonsetzern der Gegenwart. Mit seiner Musik möchte er den Menschen Halt geben und Hoffnung vermitteln. In seinem Werk "Grāmata čellam" -Das Buch- setzt er sich intensiv mit den Ausdrucksmöglichkeiten des Cellos als reines Soloinstrument auseinander. Der erste Teil, "Marcatissimo", ist der aggressivere, virtuose Teil, "Dolcissimo", der zweite Teil, wirkt eher sehr frei und elegisch. Beim Hamburger Kammermusikfest International 2018 ist nun eine neue Version für Viola solo als Welturaufführung zu hören.
Krzysztof Penderecki wird gelegentlich auch als "spätmoderner Klassiker" bezeichnet, der vor allem durch seine Klangkompositionen Aufsehen erregt. Das dramatische und lyrische Streichtrio für Violine, Viola und Violoncello (1991) gehört zu den verbindenden Kompositionen seiner Schaffensperioden. In der seiner früheren Schaffensperiode schuf er eher dramatische Werke mit bahnbrechenden Klangbildstücken und einer aufregenden Palette von nicht-tonalen "Effekten" und Klangfarben, später folgten dann eher melodische und harmonische Kompositionen.

Elbphilharmonie Kleiner Saal, Hamburg