Konzert 9. Hamburger Kammermusikfest International 2018 Tickets - Hamburg, Laeiszhalle - kleiner Saal

Event-Datum
Mittwoch, den 07. November 2018
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Johannes-Brahms-Platz,
20355 Hamburg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Musikförderung classic e.V. (Kontakt)

Inhaber der NDR Kulturkarte erhalten eine Ermäßigung von 25% auf den regulären Eintrittspreis. Eine Kombination mit anderen Ermäßigungen ist ausgeschlossen. Die Karte ist an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen.
Ermäßigte Karten gelten für Schüler, Studenten, Azubis, Absolvierende eines freiwilligen Jahres, Erwerbslose und Gäste mit Behinderungen gegen Vorlage einer gültigen Bescheinigung, die an der Abendkasse bzw. beim Einlass vorzuzeigen ist.
Das HVV-KombiTicket gilt am Veranstaltungstag von 0 Uhr bis 6 Uhr des Folgetages für die Hin- und Rückfahrt
zum Veranstaltungsort. Für...(Mehr Info)
Ticketpreise
ab 27,50 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hamburger Kammermusikfest International
"Einzigartige Darbietungen"

Künstlerbesetzung
Noé Inui, Violine
Alexander Hülshoff, Violoncello
Roman Yusipey, Akkordeon

Programm

Victoria Poleva (1962)
"Gulfstream" fur Violine und Violoncello

Johann Sebastian Bach (1685-1750)
Suite Nr. 2 für Violoncello solo d-Moll BWV 1008

Heitor Villa-Lobos (1887-1959)
aus Bachianas Brasileiras Nr. 5 Version für Violoncello und Akkordeon Aria: Cantilena

Antonio Vivaldi (1678-1741)
aus "Die vier Jahreszeiten: Der Sommer" eine Version für Violine und Akkordeon g-Moll¬ op. 8 Nr. 2 RV315

Fritz Kreisler (1875-1962)
Recitativo und Scherzo-Caprice für Violine solo op. 6

Giya Kancheli (1935)
"Eine kleine Daneliade" eine Version für Violine und Akkordeon

Alfred Schnittke (1934-1998)
Vier Stüc¬ke aus der "Gogol-Su¬ite" arr. für Akkordeon solo

Astor Piazzolla (1921-1992)
"Le Grand Tango" für Violoncello und Akkordeon arr. von Roman Yusipey

Johann Sebastian Bachs Werke gelten in der Musikwelt als zeitlos. Sie beeinflussen immer wieder aufs Neue die Werke von Komponistinnen und Komponisten aus den verschiedensten Kulturen. Die ersten 3 Werke des Konzertes stellen dies in beeindruckender Weise unter Beweis.

Gleich zu Beginn kommt es zu einem wahren "Strom" aus Bachs Werken in dem Stück "Gulfstream" aus dem Jahre 2010 der ukrainischen Komponistin Victoria Poleva. Die Original Interpretation der nachfolgenden Suite Nr. 2 für Violoncello solo d-Moll BWV 1008 gehört wie alle 6 Suiten heute zu den meistgespielten Kompositionen für ein solistisches Streichinstrument und stehen für höchste Virtuosität und Einzigartigkeit. Heitor Villa-Lobos war von Bach nicht nur fasziniert, er entdeckte sogar in der brasilianischen traditionellen Musik Analogien zur Barockmusik von Bach. In seine "Bachianas Brasileiras" lässt er diese und Bachs Musik zu einen neuem und bis heute sehr beliebten Gesamtwerk verschmelzen. Auch Bach selber ließ sich beeinflussen, z.B. von der Musik Antonio Vivaldis. So schließt der erste Teil mit dem "Sommer" aus "Die vier Jahreszeiten", einem Meisterwerk in einer selten gespielten Version für Violine und Akkordeon.

Das Recitativo und Scherzo-Caprice für Violine solo op. 6 von Fritz Kreisler ist eines seiner buntesten und ansprechendsten Kurzwerke und ein Paradestück zur Demonstration solistisch virtuoser Violinenmusik. Das Orchesterwerk "Eine kleine Daneliade" von Giya Kancheli aus Georgien in einer Version für Violine und Akkordeon bezaubert jeden Zuhörer ("Tränen tropften"), es basiert auf seiner Musik für die Filme Kin-dsa-dsa und Slezy kapali. Die Gogol Suite von Alfred Schnittke stammt aus seiner Bühnenmusik zum Schauspiel "Die Revisionsliste" von Nikolai Gogol. „Die Komposition entspricht dem bekannten Spruch von Nikolai Gogol: „Die Welt hört mein Lachen, die Tränen sieht und kennt sie nicht.“ Zum Abschluss folgt ein großer Sprung nach Argentinien mit "Le Grand Tango" für Violoncello und Akkordeon von Astor Piazzolla, dem Großmeister des Tango.
Bild: Laeiszhalle Hamburg

Hamburgs traditionsreiches Konzerthaus ist seit über 100 Jahren die Keimzelle der klassischen Musik in Hamburg – städtische Orchester, renommierte private Veranstalter, Weltstars und die reiche Chorlandschaft der Stadt feiern hier Höhepunkte ihres Schaffens. Große Dirigenten loben die hervorragende Akustik, Pop- und Jazzstars lassen die ehrwürdige Dame erbeben und die Elbphilharmonie Konzerte, das hauseigene Programm von Laeiszhallen und Elbphilharmonie Generalintendant Christoph Lieben-Seutter, runden mit Klassik, Jazz und Weltmusik das hochkarätige Angebot ab. So bietet der Konzertkalender heute schon einen Vorgeschmack auf Hamburgs vielfältige musikalische Zukunft in zwei Konzerthäusern.

Der Große Saal der Laeiszhalle mit seiner einzigartigen Glasdecke fasst über 2.000 Besucher, der Kleine Saal bietet mehr als 600 Gästen Platz, das Studio E hat 160 Plätze. In der Pause und nach dem Konzert können Sie sich im festlichen Brahms-Foyer oder im neu eingerichteten Erfrischungsraum bei einem guten Glas Wein und kleinen Speisen über das Gehörte austauschen. Hier finden Sie alle Informationen zur Vermietung der Säle und des Brahms-Foyers, zum gastronomischen Angebot sowie selbstverständlich den Konzertkalender und Informationen zur Anreise.

(Text&Foto: elbphilharmonie.de/laeiszhalle.de)

Laeiszhalle - kleiner Saal, Hamburg