Köthener Herbst 2019 Kammerkonzert Tickets - Köthen, Spiegelsaal im Schloss Köthen

Event-Datum
Samstag, den 21. September 2019
Beginn: 20:00 Uhr
Event-Ort
Schlossplatz 5,
06366 Köthen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Köthen Kultur und Marketing GmbH (Kontakt)

Begleitpersonen für Schwerbeschädigte erhalten freien Eintritt ( nach Vorlage eines gültigen Nachweises ).
Rollstuhlfahrerplätze sind in den Vorverkaufsstellen zu erfragen.
Ticketpreise
ab 25,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Köthener Herbst
Johann Sebastian Bach sah sich stets dem musikalischen Erbe seiner Vorfahren verpflichtet. Gleichzeitig galt sein künstlerisches Streben, in musikalisches Neuland vorzustoßen. Im Fokus des 12. Köthener Herbstes steht u. a. das Jahr 1719, als Bach zum Ankauf eines neuen Cembalos nach Berlin reiste und bald darauf das Instrument solistisch in seine Konzertmusik einführte – zum Beispiel im 5. Brandenburgischen Konzert, das auf die Zeitgenossen geradezu revolutionierend gewirkt haben muss. Weitere Werke für konzertierendes Cembalo folgten: eine Kantate und zahlreiche Kammermusikwerke, nach 1730 auch mehrere Cembalokonzerte.

Johann Sebastian Bach:
Konzert für Cembalo, Streicher und Basso continuo A-Dur (BWV 1055)
"Amore traditore", Kantate für Bass und obligates Cembalo (BWV 203)

Georg Philipp Telemann (1681-1767)
Konzert für Oboe, Streicher und Basso continuo f-Moll (TWV 51:f 1)

Johann Sebastian Bach
Sonate für Violine und obligates Cembalo h-Moll (BWV 1014)
Chromatische Fantasie und Fuge d-Moll (BWV 903)
Konzert für Oboe, Violine, Streicher und Basso continuo d-Moll (BWV 1060)

Clara Blessing, Oboe
Marieke Spaans, Cembalo
Philipp Goldmann, Bass
Leipziger Concert
Violine und Leitung: Mechthild Karkow

Die Oboistin Clara Blessing (geb. Geuchen) zeichnet sich durch ihr Spiel sowohl moderner als auch historischer Oboen aus. 2015 konnte sie als erste Oboistin überhaupt einen Preis beim renommierten Internationalen Telemann-Wettbewerb Magdeburg gewinnen.
Marieke Spaans (Amsterdam, *1972), gehört zu den renommiertesten Cembalisten ihrer Generation. Kennzeichnend für ihr Spiel ist es, maximalen musikalischen Ausdruck und Dialog in der Musik mit gründlichen Kenntnissen der “Praxis der Alten Musik” zu vereinen. Dies führt zu einem funkelnden Konzert-Erlebnis, voller Spontaneität und durchlebter Passion, begeistert von einer grenzenlosen Leidenschaft für die Musik des 17. und 18. Jahrhunderts.
Philipp Goldmann ist Bariton und Chorleiter. Er war Mitglied im Thomanerchor Leipzig und studierte Gesang sowie Chorleitung bei Roland Schubert, Berthold Schmid, Roland Börger und Vivianne Sydnes in Leipzig und Oslo. Er war unter anderem Träger des Deutschlandstipendiums und Stipendiat der Studienstiftung des deutschen Volkes.
Das Leipziger Concert orientiert sich in seinen Aufführungen Alter Musik an einem Klangbild der Barockzeit, das neueste aufführungspraktische Erkenntnisse berücksichtigt. Dabei greift das Ensemble unter künstlerischer Leitung von Mechthild Karkow (Professorin für Barockvioline) zurück auf die langjährigen Erfahrungen seiner Mitglieder, einem festen Stamm aus Dozenten und Absolventen des Studiengangs Alte Musik der Hochschule für Musik und Theater "Felix Mendelssohn Bartholdy" Leipzig.

(Texte: Homepages Künstler, Leipziger Concert)


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