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Information zur Veranstaltung

Herzlich willkommen zum KÜCHENTERZ

Kennen auch Sie „Küchenmusik“? Als Kind habe ich mit meinen Großtanten zuhause in der Küche gesungen. Tante Kläre kochte, mit Holz und Kohle auf dem großen und elektrisch daneben auf dem kleineren Herd, Mittagessen für mindestens zehn Personen. Tante Else bügelte am Esstisch die frischgewaschene Wäsche von allen. Ich musste die Klamotten schrankfertig falten. Dabei sangen wir, Volks- und Kirchenlieder, ich die Melodie, die beiden improvisierten die zweite Stimme, eine Terz über und unter der Melodie: Die Großtanten „terzelten“ – „Küchenterzen“ eben. Das ist die einfachste Form der Mehrstimmigkeit und sie ist aus der alten Küche, aus Volks- wie auch Popmusik bekannt, gewiss auch von der „Kochmusik“, die heute vom eingesifften Player im Küchenregal kommt…

So heimelig wie in unserer Küche geht’s auch beim KÜCHENTERZ zu – und doch auch wiederum gar nicht. Denn klassische Konzerte gibt’s da statt Küchenterzen, und Sie müssen dabei weder kochen noch arbeiten oder singen. Denn hochkarätige Solistinnen und Solisten spielen für uns – allerdings zumeist nicht in einer Küche. Denn „Küche“ steht beim KÜCHENTERZ metaphorisch für die Seele eines Hauses und die Intimität eines Lebens- und Wohnraums, die sich außer in der Küche im Wohn-Esszimmer und im Salon, einem eher privaten Casino oder der Mitarbeiter-Cafeteria, im Hofcafé, einem halböffentlichen Showroom und diesem brandneuen Szene-Ort findet. Ganz nah sind wir in all diesen „Küchen“ dran, an allerbester Musik, am „Terz“ nicht im Sinn von Klamauk und Radau, sondern an „Terz“ im künstlerischen Sinn: Die jungen, von der GWK und bei internationalen Wettbewerben ausgezeichneten Interpreten machen Hausmusik vom Wildesten und Feinsten zugleich und selbstverständlich moderieren sie ihre Programme. Da bleibt kein Auge trocken – und Ihre Kehlen auch nicht. Für letzteres sorgen unsere Gastgeber.

 

KÜCHENTERZ ist also mit Augenzwinkern gesagt, einem Schuss westfälischen Understatements und munterer Selbstironie. Herzlich lade ich Sie auch im Namen unserer Gastgeber, denen ich für ihre offenen „Küchen“ und Herzen danke, dazu ein.

Ihre Susanne Schulte