Bild: Lygo
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Information zur Veranstaltung

Das Schlagzeug setzt ein, zwei Stimmen prallen aufeinander – eine Einladung zu besagtem Gefühl auf 34 Minuten und 36 Sekunden. Selbstzweifel und Ängste sind groß, zwischenmenschlich läuft es mittelmäßig, die Lebensentwürfe sind festgefahren und die gesellschaftlichen Verhältnisse ein Grund zur Wut. Doch wenn der Unmut zu groß gewesen wäre, hätte man sich gar nicht zusammengefunden, um solch ein Album zu schreiben. Der Glaube an die eigenen Möglichkeiten kann mit den Selbstzweifeln mithalten. Übrig bleibt ein sonderbarer Zwiespalt zwischen Resignation und Zuversicht.

Mit ihrem zweiten Album „Schwerkraft“ schreiben Lygo die Geschichte weiter, die sie mit „Sturzflug“ (2014) und der „Misere“ EP (2016) angefangen haben. Eigentlich hat alles schon ungefähr 2009 begonnen, als Jan Heidebrecht, Daniel Roesberg und Simon Meier im Jugendalter ein Schlagzeug gekauft und die Gründung einer Band beschlossen haben. Nach ein paar Jahren Bonn, Proberaum und Jugendzentrum stießen sie auf Nico Vetter, der ihre musikalischen Absichten so gut verstand, dass er schließlich alle Lygo-Platten produzieren sollte. Auf das Debütalbum wurde das Label Kidnap Music aus St. Wendel aufmerksam. Es folgten haufenweise Konzerte, Festivals, Support-Touren und die erste eigene „Winter überstanden Tour“ 2017.

Der Amboss auf dem Albumcover, gleichermaßen Symbol für die Schwere wie für das Schöpferische, hängt in der Schwebe. Lygo haben ihre Geschichte noch nicht zu Ende erzählt. Alles andere ist erstmal egal.