Lake Street Dive Tickets - Heidelberg, Kulturhaus Karlstorbahnhof

Event-Datum
Mittwoch, den 24. April 2019
Beginn: 21:00 Uhr
Event-Ort
Am Karlstor 1,
69117 Heidelberg
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kulturhaus Karlstorbahnhof e.V. (Kontakt)

Bei Schwerbehinderten mit Ausweis (mit dem Zeichen B) ist die Begleitperson frei.
Bitte vorher beim Veranstalter anmelden.
Ticketpreise
ab 32,73 EUR
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Bild: Lake Street Dive
Lake Street Dive vereinen Moderne und Nostalgie mit Unplugged-Elementen zu einer außergewöhnlichen Stilmischung, die sie in den Mittelpunkt des Interesses katapultiert hat. Das unkonventionelle Quartett, das aus der gemeinsamen Studienzeit in Boston hervorgegangen ist, scheint auf dem richtigen Weg zu sein, obwohl man weder durch Stargehabe oder Skandalöses von sich reden gemacht hat. Die nach einem heruntergekommenen Kneipenviertel benannte Gruppe hat allerdings so gar nichts Anrüchiges an sich, sondern zeichnet sich durch erfrischende Virtuosität und Authentizität aus. Lake Street Dive kommen im April zu fünf Konzerten nach Deutschland. In Hamburg, Berlin, München, Frankfurt und Köln präsentieren sie sich live mit Songs ihres Debüt Albums „Bad Self Portraits“.

Bandgründer, Trompeter und Gitarrist Mike Olson, Stehbassistin Bridget Kearney und Schlagzeuger Mike Calabrese bilden zusammen mit der betörenden Vokalistin Rachael Price, die auch Erinnerungen an Amy Winehouse weckt, eine der erstaunlichsten Formationen der Neuzeit. Ein simples, an einer Straßenecke von Brighton, Massachusetts, mit nur einem Mikrofon aufgenommenes Video ihrer genialen Coverversion des Jackson 5-Hits „I Want You Back“ brachte Lake Street Dive in das Bewusstsein der Öffentlichkeit. Mehr als eine Million Fans fanden Gefallen an dem Clip im Internet und initiierten so eine moderne Musik-Erfolgsstory.

Der legendäre T-Bone Burnett, als Sänger, Komponist und Produzent mit Oscar und mehreren Grammys ausgezeichnet, wurde dadurch auf Lake Street Dive aufmerksam. Er lud sie zu seiner „Another Day, Another Time“-Show ein, ein musikalisches Tribut an den Coen Brothers-Film „Inside Llewyn Davis“. Die angesehene Zeitschrift New Yorker schwärmte: „Man kann sich nicht vorstellen, dass Lake Street Dive – ein Quartett mit der verblüffenden jungen Sängerin Rachael Price – nicht bald ins Epizentrum der Aufmerksamkeit rücken wird.“ Der Rolling Stone bezeichnete die Gruppe als „faustdicke Überraschung“, der Hollywood Reporter als „Höhepunkt der Show“, während die New Yorker Daily News von der „Wild Card des Abends“ sprach.

Mit diesem Lorbeer-Schub ging die Band auf Tour und scharte eine hingebungsvolle Fanbasis um sich. „I Want You Back“, der Erfolgssong ihrer sechs Titel umfassenden EP „Fun Machine“ verbreitete sich im Internet wie ein Lauffeuer. Das Indie-Album „Bad Self Portraits“ symbolisierte die Evolution von einer bizarren Alt-Country-Jazzgruppe zu einem schier unaufhaltsamen Pop-Soul-Kraftwerk, das Einflüsse der 60er ebenso wie R&B, Motown und Gospelblues-Elemente in sich vereint.

In erster Linie betrachten sich Lake Street Dive als Live-Formation. „Studioaufnahmen sind nur ein Schnappschuss“, erklärt Mike Olson, „aber jeder Song wächst weiter mit unserer Performance.“ Drummer Mike Calabrese bringt die Bandphilosophie auf den Punkt: „Wir waren, sind und werden immer eine Kneipenband bleiben. Egal, ob wir für 10 oder 10.000 Menschen spielen, sie sollen stets dieses Gefühl haben.“
Bild: Kulturhaus Karlstorbahnhof

Mainstream fehl am Platz!
Wer auf der Suche nach der großen Prominenz und den üblichen Hollywood-Dramen ist, der ist hier definitiv an der falschen Adresse.
Denn alles was Mainstream ist, kann im sonst so breit gefächerten Programm des Karlstorbahnhofes vergeblich gesucht werden.

Mit einem immer neuen Angebot an Konzerten, Partys, Literatur, Kabarett, Comedy und Theater hat sich die einzigartige Location in die Herzen der Heidelberger gespielt und sich sowohl national als auch international einen Ruf als angesehene Veranstaltungs-Adresse gesichert.

Schon mehrfach wurde das Kulturzentrum Karlstorbahnhof in Heidelberg zum Gewinner des bundesweiten Spielstättenprogrammpreises gekürt. Und das, obwohl der Karlstorbahnhof erst seit 1995 geöffnet hat und damit eines der jüngsten soziokulturellen Zentren in Deutschland ist.

Das ehemalige Bahnhofsgebäude beherbergt einen großen Konzertsaal, einen Theatersaal, kleinere Räume und einen Kinosaal. Hier gibt es genug Platz für kleine und große Veranstaltungen die bei einem immer bunten Publikum für Begeisterung sorgen.

Das erlesene, vielfältige Angebot macht diese Spielstätte zu etwas ganz besonderem.