Lausbubengeschichten Tickets - Kusel, Fritz-Wunderlich-Halle

Event-Datum
Freitag, den 03. November 2017
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Am Roßberg,
66869 Kusel
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Kreisverwaltung Kusel (Kontakt)

Ermäßigungsberechtigt:
Kinder ab 3 Jahren, Schüler, Studenten

Rollstuhlfahrer vor Ticket-Kauf bitte beim Veranstalter melden, Telefon 06381/424-271
Ticketpreise
von 19,00 EUR bis 23,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Hansi Kraus
Hansi Kraus 

Aktuelle Programme:

Lausbubengeschichten:

Wer kennt sie nicht, die „LAUSBUBENGESCHICHTEN“ von Ludwig Thoma? Jenem Autor, der im Jahr 2017 seinen 150. Geburtstag bestreiten würde! Nicht erst durch die Verfilmungen mit Hansi Kraus haben sich die Schüler-Streiche, die irgendwo zwischen Der „FEUERZANGENBOWLE“ und „MICHEL AUS LÖNNEBERGA“ anzusiedeln sind, in das kollektive Bewusstsein unserer ganzen Nation gegraben. Ein Schweineschwänzchen am Rock des Rektors, ein Wandertag mit betrunkenen Schülern, die erste Liebe und natürlich zu Bruch gehende Fensterscheiben... Mit seinen listigen Streichen führt der jugendliche Rebell Ludwig die lästige Verwandtschaft, Lehrer und Streber, Offizier und Pfarrer an der Nase herum. Er entlarvt dabei auf höchst amüsante Weise Doppelmoral und Scheinheiligkeit des provinziellen Spießbürgertums.

Ihre zeitlose Komik und ihr trockener Humor machen die „LAUSBUBENGESCHICHTEN“ zu den wohl populärsten Schulbankerzählungen der deutschen Literatur, die nun in einer geschickten Dramatisierung auf der Theaterbühne das Publikum bestens unterhalten werden.
Die Freunde Ludwig Thoma (gespielt von Hansi Kraus), Ignatius Taschner und Albert Langen treffen sich regelmäßig in einem urigen Münchner Wirtshaus zum Stammtisch. Bei Weißbier und Brotzeit gibt man sich dem Müßiggang hin, bis der bayerische Schriftsteller plötzlich damit beginnt sich Notizen zu machen. Seine beiden Freunde finden das zunächst wenig witzig, will man doch im Wirtshaus nichts von der Arbeit wissen. Als sie Ludwig Thoma deshalb zur Rede stellen, erzählt er Ihnen, dass er an einem neuen Roman arbeitet, seinen „LAUSBUBENGESCHICHTEN“. Zur Strafe, weil er sich nicht an das „Arbeitsverbot“ am Stammtisch gehalten hat, soll er in der Runde wenigstens ein paar seiner Schülerstreiche zum Besten geben. Gesagt, getan … bereits nach den ersten vorgetragenen Zeilen schwelgen die drei Männer in ihren Schulerinnerungen. Jeder steuert etwas aus seiner Pennälerzeit bei, und schnell wird aus dem Stammtischgespräch ein munteres Spiel, bei dem nicht nur die drei Männer in die Rollen der Lehrer, Pfarrer und anderer bayerischer Originale schlüpfen, sondern auch Wirtin Gundel Muxeneder und Ausschankhilfe Franzi sofort von dem launigen Spiel angesteckt werden. Als dann auch noch die drei Buben von der Kegelbahn die Rollen des Schülers Ludwig Thomas sowie seiner Klassenkameraden übernehmen, ist das achtköpfige Ensemble komplett. Blitzschnell verwandelt sich die Wirtsstube zum Klassenzimmer, den Allgäuer Alpen sowie der Wohnstube der Familie Thoma, und das Publikum hat einen Riesenspaß bei dieser bühnengerechten Umsetzung von Ludwig Thomas „LAUSBUBENGESCHICHTEN“.


Love Letters - Mit Lou Hoffner

Das Stück beginnt im April 1937 mit der Geburtstagseinladung von Melissa Gardner für Andrew Makepeace, dem Dritten, ihrem Mitschüler in der zweiten Klasse. Es entwickelt sich eine dramatische Liebes - Beziehungsgeschichte.

Ein Mit-, Aus- und wieder Zueinander. Sie teilen ihr Leben, fast nur schriftlich, in Form von Briefen und kurzen Mitteilungen. Und jeder versucht auf eigenen Beinen zu stehen.
Während er mit 55 Jahren ein gefeierter, erfolgreicher Anwalt und Poltiker ist, schlägt sie sich als Künstlerin eher schlecht als recht durchs Leben.
Er hat sich eine Familie mit Hund geschaffen, sie hat den Alkohol zu ihrem ständigen Begleiter gemacht. Er eher zurückhaltend und kontrolliert, sie immer exzessiv bis zum Ende?? ...

Love Letters, das 1988 uraufgeführte Stück des amerikanischen Dramatikers Albert Ramsdell Gurney, ist ein Kammerspiel der großen Gefühle und kleinen Gesten. Es gilt unter Kritikern als eines der besten amerikanischen Stücke der achtziger Jahre. Mit Scharfblick schaut Gurney hinter die Fassade von Wohlhabenheit und gesellschaftlichem Image.

Ein Stück über die Liebe, die Liebe zu Briefen, zum Schreiben und Lesen. Ein leiser, intimer, berührender Abend.

Fritz-Wunderlich-Halle, Kusel