Lieder von Wien bis Istanbul - Franz Schubert und Sevki Bey Tickets - Ludwigshafen, DasHaus

Event-Datum
Samstag, den 21. April 2018
Beginn: 19:30 Uhr
Event-Ort
Bahnhofstraße 30,
67059 Ludwigshafen
Sonstige Ticket-Info
Veranstalter: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz (Kontakt)

Für Kinder, Schüler, Studenten, Personen im Bundesfreiwilligendienst unter 27 Jahren gilt einheitlich der U27 Tarif (7 €).

Mitglieder des Freundeskreises der Staatsphilharmonie und Inhaber der Rheinpfalz-Card oder Morgen-Card erhalten 10 % Ermäßigung auf Tickets für Eigenveranstaltungen.

Behinderte Menschen mit einem GdB ab 70% erhalten eine Ermäßigung von 50%.

Begleitpersonen von Schwerbehinderten (Ausweis mit Merkzeichen „B“) haben freien Eintritt. Kartenbuchung für diese Rabattstufe nur über die Telefonnummer 0621-5990990 buchbar.
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Ticketpreise
ab 19,00 EUR und Ermäßigungen
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Bild: Deutsche Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz
• Necip Gülses, Künstlerischer Leiter
• Melihat Gülses, Gesang
• Bülent Özbek, Ney
• Cansin Gülses Yerden, Kniegeige
• Can Yildirim, Kanun
• Murat Süngü, Cello
• Anne Katrin Steffens, Sopran
• Burak Çebi, Klavier

Mitglieder der Deutschen Staatsphilharmonie Rheinland-Pfalz

Werkangaben:
Werke von Franz Schubert und Şevki Bey

Mit LIEDER VON WIEN BIS ISTANBUL begegnen sich zwei Komponisten, deren kultureller Hintergrund, so könnte man meinen, kaum unterschiedlicher sein könnte: den einen, den Wiener Franz Schubert, kennen wir nur zu gut. Mit seinen über 600 Liedkompositionen ist er als Vertreter der Romantik aus den Konzertsälen dieser Welt nicht mehr wegzudenken. In unserer auf die abendländische Musikgeschichte zentrierten Sichtweise blenden wir allzu selbstverständlich aus, dass es auch in anderen Kulturkreisen hervorragende Visionäre und Kunstschaffende gab und gibt. Diese Überlegung führt zu Şevki Bey, dem zweiten Protagonisten von LIEDER VON WIEN BIS ISTANBUL.
Rund 60 Jahre nach Franz Schubert wurde er 1860 in Istanbul, der Hauptstadt des Osmanischen Reiches geboren – und seine Biografie weist erstaunliche Parallelen mit jener von Schubert auf. Beiden war nur ein kurzes, aber schöpferisch intensives Leben beschert. Auch Şevki Bey komponierte eine unfassbare Anzahl an Liedern, mit denen er im Orient einen hohen Bekanntheitsgrad erlangte. Man kann keineswegs davon ausgehen, dass es sich zwischen Orient und Okzident um hermetisch voneinander abgeschirmte Kulturkreise handelte. Insbesondere Istanbul war eine pulsierende kosmopolitische Stadt mit bedeutendem christlichen Bevölkerungsanteil. Die Lebensumstände von Franz Schubert und Şevki Bey dürften also gar nicht so verschieden gewesen sein, wie man auf den ersten Blick annehmen würde. Ausgehend von der Überlegung, dass über die Übereinstimmungen in den Lebensgeschichten der beiden großen Liedkomponisten des Abend- und des Morgenlandes hinaus vielleicht auch Ähnlichkeiten in den von ihnen hinterlassenen Werken vorhanden sein könnten, entstand der Wunsch, Werke von Schubert und Şevki Bey auf derselben Bühne aufzuführen, so der künstlerische Leiter von LIEDER VON WIEN BIS ISTANBUL Necip Gülses. Es ist also eine äußerst reizvolle Kombination, die die Staatsphilharmonie gemeinsam mit so renommierten türkischen Künstlerinnen und Künstlern wie Meliht Gülses, der Grande Dame des türkischen Chansons, auf die Bühne bringt. LIEDER VON WIEN BIS ISTANBUL legt gewissermaßen das A und das O offen: die Redewendung die eigentlich auf das griechische Alphabet zurückgeht, dessen erster Buchstabe das A (Alpha) und dessen letzter das Ω (Omega) ist, will sagen, dass derjenige, der sowohl den Anfang als auch das Ende einer Sache im Blick hätte. Das A und das O steht im Falle des ambitionierten interkulturellen Projekts der Staatsphilharmonie für das Abendland und den Orient. In diesem besonderen Konzert geht es um das Weltumspannende; es geht darum, dass sich Herzen und Ohren öffnen, es für den Einzelnen erlebbar werden zu lassen, dass es keine Welten sind, die das A und das O trennen: Man muss nur beherzt einen Fuß vor den anderen setzen.

DasHaus, Ludwigshafen