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Bild: Literarisches - Veranstaltungsreihe im Bilderhaus
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Information zur Veranstaltung

Das Jahr 1945 jährt sich zum fünfundsiebzigsten Mal. Es markiert das Ende einer Epoche, in der das literarische Leben in Deutschland einer vollständigen ideologischen Gleichschaltung ausgesetzt war. Wer unter den Schriftstellerinnen und Schriftstellern sich der nationalsozialistischen Weltanschauung verweigerte, wurde verfolgt, inhaftiert oder in den meisten Fällen ins Exil gezwungen. Wo die Freiheit der Gedanken und der Schrift bedroht war, legten die literarischen Werke des Exils, legten große Romane, Gedichte und Theaterstücke davon vielfältiges Zeugnis ab. Sie schlagen damit einen Bogen in eine Gegenwart, die erneut häufig von den Erfahrungen der Flucht und des Exils geprägt ist. Oft treiben autoritäre, nationalistische Regime Autorinnen und Autoren außer Landes. Es spiegeln sich dadurch in der Literatur unserer Tage unterschiedliche Sprachen und Kulturen. Kann heutige Literatur auf diesem Weg dem erstarkenden Rechtsextremismus entgegenwirken?

Um das Wesen und Werk der von den Nationalsozialisten verbotenen und verfolgen Literatur sowie um Parallelen zur literarischen Gegenwart geht es im Einführungsvortrag der diesjährigen Literaturreihe. Frau Prof. Dr. Doerte Bischoff ist Professorin für Neuere deutsche Literatur an der Universität Hamburg und Leiterin der Walter A. Berendsohn Forschungsstelle für deutsche Exilliteratur. Ihre Forschungsschwerpunkte sind unter anderem die deutsch-jüdische Literatur und die Erinnerung an den Holocaust.