Bild: Lost in Creation - situation productionsBild: Lost in Creation - situation productions
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Information zur Veranstaltung

Das Universum als Sehnsuchtsort. Der Kosmos als Projektionsfläche. Das All als unbegrenzter Möglichkeitsraum für die Erfindung anderer Welten. Science Fiction als Realitätsflucht. Zwei Performerinnen inszenieren den Bühnenraum als unbekannte Weite und konfrontieren das Publikum mit ihrer Vorstellung vom Leben auf einem anderen Planeten.
Inspiriert von der Voyager-Mission der NASA stellen sie Fragen nach dem Selbstverständnis der menschlichen Existenz und dem schöpferischen Anspruch von Wissenschaft.
1977 starteten die Satelliten Voyager 1 & 2 mit dem Auftrag in das Weltall, die am weitesten von der Erde entfernten Planeten zu erforschen. Diese haben sie heute lang hinter sich gelassen und Voyager 1 ist bereits in den interstellaren Raum eingetreten. An Bord eine goldene Platte mit Fotografien, Musik- und Tonaufnahmen. Diese sogenannte Golden Record soll - bei einem möglichen Zusammentreffen mit außerirdischer Intelligenz – einen Eindruck des irdischen Lebens vermitteln. Bislang gab es keine Reaktion, keine Antwort.

Die Erforschung des Weltraums und der Gestirne ist ein enges Zusammenspiel zwischen Imagination und Wissenschaft. Man könnte sagen, die Menschheit kreiert sich ihr Bild vom Weltraum. Fragen nach der Entstehung des Universums, der Beschaffenheit von Planeten und eventuellen Existenz von Lebensformen, die denen der Menschen ähneln, sollen verifiziert werden mithilfe von Fotografien, Messungen, Missionen. Theorien werden entwickelt und wieder verworfen, neu berechnet oder durch aktuelle Beobachtungen verändert. Die Schaffung des Alls ist in permanenter Bewegung.
Diese Lücke zwischen Wissen und Imagination nutzt LOST IN CREATION für eigene Kreationen von unbekannten Galaxien und Daseinsformen.

LOST IN CREATION ist eine internationale Produktion und die erste künstlerische Kollaboration zwischen der Tänzerin und Choreografin Martina Francone aus Florenz, der Dresdner Tänzerin und Choreografin Anna Till und dem Musiker Dalibor Kocian aus Bratislava. 

Choreografie, Tanz: Martina Francone (IT), Anna Till (GER) | Musik, Komposition: Dalibor Kocian (SVK) | Ausstattung: Konstanze Grotkopp (GER) | Lichtdesign: Martin Mulik (SVK) | Dramaturgische Begleitung: Alessandro Certini, Charlotte Zerbey (IT), Nora Otte (GER) | Produktionsleitung: Bettina Lehmann (GER), situation productions | Produktionsleitung Slowakei: Zuzana Kotiková (SVK)/ K.A.I.R. (Košice Artists in Residence) In Kooperation mit Societaetstheater, Košice Artists in Residence (K.A.I.R.), Fabbrica Europa Florenz und HELLERAU - Europäisches Zentrum der Künste Dresden. Entstanden im Rahmen von LINIE08 - ein Kooperationprojekt von HELLERAU - EZK Dresden, TanzNetzDresden und Kultopia. Gefördert von Slovak Arts Council, Kulturstiftung des Freistaates Sachsen, Städtepartnerschaftsfonds Dresden-Florenz der Landeshauptstadt Dresden. Unterstützt von TanzNetzDresden, Kultopia Dresden, Tabačka Kulturfabrik Košice und Villa Romana Florenz.